Ich muss euch unbedingt von meinem absolut tollen Wochenende erzeahlen...
Freitag haben wir uns direkt nach dem Mittagessen auf nach Quito gemacht. Die Fahrt habe ich, wie auch die letzten zwei Male, zum Schlafen genutzt, war aber trotzdem nicht wirklich ausgeruht. Angekommen ist nichts Spekatakuleares mehr passiert, ausser dass ich mein dormitorio bezogen habe, wir gegessen haben, ich mich mit meinem Onkel Alf wieder ein bisschen auf Deutsch unterhalten und geschlafen habe... Am naechsten Morgen ging es fuer uns so ca. gegen 9 nach ein paar Cornflakes con leche gekoppelt mit jogo de tomate auf zum
Teleférico. Mein Vater hat, spendabel wie er ist, mein Ticket bezahlt, was doppelt soviel gekostet hat, wie das eines Einheimischen, nur weil ich eine Auslaenderin bin. Fand ich ja schon ein wenig unverschaemt, aber man sagt ja nichts, weil man nichts sagen kann. ;) Dann ging es los und ich wurde sehr an unseren Skiurlaub erinnert, weil die Gondel sehr der in Tirol geaehnelt hat. Allein die Fahrt auf den Berg war schon atemberaubend, aber als wir dann oben auf 4100(!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) Metern angekommen waren, blieb mir doch glatt die Luft weg. Jaha, aus zwei Gruenden: 1. weil ich einfach nur "baff" war und 2. weil die Luft da oben, ganz simpel, einfach duenn ist. :D Wir mussten noch ein paar Meter bis zur Spitze des Berges laufen, was ganz schoen anstrengend war, auch wenn wir nicht schnell gelaufen sind. Und dann war es soweit: Ich, Johanna Brinkmann aus Raesfeld, habe eine Aussicht ueber die GANZE Haupstadt Ecuadors - unfassbar. Dieses Bild war einfach nur toll. Wir haben ein paar Bilder gemacht und ich wollte am liebsten gar nicht mehr weg. Da es fuer meine Familie aber nicht mehr ganz so
interessant war (weil sie schon einige Male oben waren), ging es dann auch schon fast wieder runter. Unten angekommen, im Auto sitzend, habe ich das Erlebte erstmal ein bisschen verdaut, bis wir auch schon an der naechsten Atraktion ankamen: La mitad del mundo - die Mitte der Welt. Dessen Eintritt war wieder teuer, aber da ich wieder nichts bezaehlt habe, hat mich auch das nicht weiter gestoert. Dann ging es los in die Stadt der Mitte der Welt. Das sag ich jetzt nicht nur so. Bis zum Aequator musste man eine Zeit lang laufen und kam vorbei an kleinen Lokalen mit typisch, ecuatorianischem Essen, kleinen Indioshops und so weiter. Hat mich wieder einmal beeindruckt, sogar das gegrillte Meerschweinchen fand ich interessant, wenn auch traurig. ;) Dann w
aren wir endlich daaaaa - auf der Mitte der Welt! Uah, es war so toll. An sich ist es ja nichts Besonderes, auf einer orangen Linie zu stehen, aber sich vorzustellen, dass man einen Fuss auf die eine Seite und den anderen auf die andere Seite der Erde stellen kann ist schon irgendwo, mir fallen keine anderen Woerter ein, cool und verrueckt. :) Danach sind wir dann in das Museum der Mitte der Welt gegangen und haben uns da ueber die Indios, die Zeit und andere Dinge aufklaeren lassen. Auf Spanisch natuerlich, was bedeutet, dass ich etwas verstanden habe, aber nicht so viel, wie gerne gewollt haette. ;) Das Museum war unter freiem Himmel und da ich hier bekanntlich naeher an der Sonne bin, habe ich mir auch direkt mal einen fetten Sonnenbrand nach geschaetzten 10 Minuten eingefangen. Nach unserem Museumsbesuch ging es dann ins Haus, wo wir uns ein bisschen ausgeruht haben, bis wir dann am Abend in das Zentrum
von Quito gefahren sind. Das war bis jetzt mit eines der schoensten Erlebnisse in Ecuador - Quito bei Nacht. Die ganzen alten, kulturellen Gebaude sind weiss, was bedeutet, dass sie in der Dunkelheit mit den ganzen Lichtern nur so erstrahlten. Richtig, richtig schoen. :) Mein Onkel Alf hat mir zu fast allen Gebauden etwas erzaehlen konnen, wovon ich wahrscheinlich aber nicht einmal mehr die Helfte behalten habe. Trotzdem war es sehr interessant. Besonders der Hauptplatz von Quito und die Kirchen haben mir sehr gut gefallen. :) Dann ging es noch in ein Lokal, welches in einer Strasse war, die nur so vor Leben bluehte... (Nein, wie poetisch ;) ) Wirklich, ich war wieder einmal so ueberrascht von der Mentalitaet der Suedamerikaner. Alle haben getanzt, wo es Musik gab, gespielt, wo es Spiele gab und so weiter. Danach sind wir dann auch wieder zum Haus, haben geschlafen und sind am naechsten Morgen in zwei Shop
pingmalls, die sehr den deutschen, bzw. den europaeischen geaehnelt haben. Sowieso ist Quito sehr europaeisch, wie mir aufgefallen ist. Dort haben wir bei McDonalds gegegessen, was mir komischer Weise wie Heimat vorgekommen ist, obwohl ich hier von einem amerikanischen Restaurant spreche. Komisch... Dann haben wir noch meinen Verwandten Tschuess gesagt und es ging wieder nach Riobamba. :)
Ein unvergessliches Wochenende und schon muss ich mir wieder vor Augen fuehren, was ich fuer ein Glueck habe, hier zu sein...
Einen schoenen Montag wuensche ich euch! :)
Liebste Gruesse,
Johanna


Hallo mein allerliebste Hase. : )
AntwortenLöschenzu anfang : Ich hab FROOD LOOPS gegesssen.. : )
Geil oder?:D
Ich bin totaly erkältet, also das geht echt im moment gar nicht naja. egal.
Oh mein goooott, wie aufregend das doch alles ist.. Du hast erstmal auf m Äquator gestanden. ich will auch mal.. : )
Ohh man.. Du machst mich immer so neugiereig, dass ich sofort SCHWUPPS in den flieger will, udn zu dir ♥
ich vermisse dich. Mc Donalds forever ♥:-*
Ich hab dich lieeeeeeeb :-*
Hallo Hanneken,
AntwortenLöschenwieder mal ein tolles Erlebnis für dich und ich denke es wird noch lange nicht das letzte gewesen sein!Wie schon gesagt, du schreibst so toll und Interessant das ich mir das für deine Zukunft wohl als Job vorstellen könnte.Geschichtenschreiberin eben.Schön das deine Gastfamilie mit dir so tolle Sachen unternimmit und ich finde das der Rotary Club Borken genau die richtige dafür ausgewählt hat!Es hat die richtige getroffen mein Hanneken.Ich wünsche dir weiterhin viel spaß aber pass gut auf dich auf!!!
Ich hab dich ganz dolle Lieb!Bussy dein Papa