Man beachte auch den vorherigen Eintrag!... Mich hat es auf den Weg zu den Bussen verschlagen, wo ich dann in den selbigen fuer Ambato gestiegen bin. Nach einer Stunde Busfahrt hat meine Freundin Luise aus Deutschland mich am Bahnhof Ambatos abgeholt. Von da aus sind wir erst zu ihr nach Hause gefahren, haben ein paar Birnchen gegessen, die einfach die besten sind, da Ambato die fruchtbarste Stadt Ecuadors ist. Dort haben wir ein Weilchen verbracht uns dann schick gemacht und sind dann zu der coolen Bar gefahren, in der ich vorher schonmal war. Dort haben wir dann die anderen Austauschschueler getroffen. Habe mich so gefreut sie zu sehen. Haben ein bisschen dem absolut coolen Reggae-Konzert gelauscht, es uns gut gehen lassen, bis Luise und ich dann losgelaufen sind zu der 1. fista in Miraflores- ein Stadtteil Ambatos. Auf diesem weg bin ich fast gestorben vor lauter Paranoia, dass uns irgendwelche Kerle verfolgen. Die 2 deutschen Maedchen alleine in den dunklen Strassen Ecuador. In Raesfeld kein Problem abends alleine durch die Strasse zu laufen. Hier lebensmuede. In der fiesta Kinderlieder-singend angekommen habe ich meine erste Begegnung mit Dixi-Klos gemacht. Oh mein Gott! Wie ekelig. Daraufhin wurde nur noch mechanisch getanzt und das aus diversen Gruendchen.
Am Samstag wartete die absolut tollste Party auf mich . Nagut, wenn man mal in vom Tripy-tripy en Cuenca absieht. Voher sind wir aber in Candies gegangen, haben da

mit allen ATS was gegessen, uns dann mit Justin auf zu einem Markt mit coolen Sachen gemacht, sind dann mit dem bereits dazugestossenen Uli Pizza essen gegangen und haben dann die geile Party gestuermt. Von Geilheit wussten wir aber zu diesem Zeitpunkt noch nichts. Haben uns Eintrittskarten fuer 20 Dollar gekauft, mit denen man freit trinken durfte. Das hat die noch miserable Stimmung ein bisschen angeheizt. Als wir dann aber von 2 Unbekannten Maennern in den 30 Dollar-Bereich geschleappt wurde, war die Stimmung einfach nur genial. :) Es wurde getanzt und die Creme de la creme an Leuten wurde kennen gelernt. ;)
Sonntag-Valentinstag. Scheint hier eine grosse Sache zu sein, von daher schic

ken sich ungemochte Leute slebst Blumenstreusse, um nicht doof darzustehen, wie mir berichtet wurde. Die ganze Stadt war geschmueckt mit Herchen, Bluemchen und allem Drum und Dran. Morgens sind Luise und ich zu dem groessten Umzug der fiestas de Amabato gegangen. Leute, die Menschen haben auf ihren an die Strassen gestellten Stuehlen geschlafen, nur am naechsten Morgen eine gute Sicht zu haben. Fuer Luise und ich, als grosse Maedchen war es nicht allzuscwher ueber die Ecuatorianer hinweg zu sehen, also haben auch wir was mitbekommen. Unglaublich schoen. Alle gebastelten Wagen, waren aus Fruechten und Blumen. Die Koenniginnen aus allen moeglichen Doerfern auf den Wagen, haben Blumen und Fruechte geworfen. Sowas Schoenes. :) Anschliessend sind wir mit Rachel aus Canado und Julia aus Frankreich zu meinem ersten Torro-Fest gegangen. Eine riesige Arena mit unglaublich vielen Menschen und zaehlreichen Torros. Ich bin mit meinem frisch gekauften 1 Dollar-Hut und einem flauen Gefuehl im Magen ein gegangen. Als wir dann Platz genommen hatten, ging es auch shon los. Es wurde ein Schild mit dem Namen des "Matador"s -der Toeter-, des Tieres+Gewicht und so einigen anderen Dingen hochgehalten, bis dann die erste Phase startete.
Hier mal eine kleine Uebersicht wie so ein Kampf ablauft aus dem Internet.
Ein Stierkampf gliedert sich normalerweise in drei Phasen:
in der ersten Phase stürmt der Stier herein, nachdem er normalerweise mehrere
Stunden in einer dunklen Box verbracht hat. Die sogenannten picadores, berittene Lanzenträger, fügen dem Stier in den Nackenmuskeln mit einer drei Zentimeter langen Spitze Wunden zu. Im zweiten Akt stoßen die bandilleros mit bunten Bändern geschmückte Stäbe in die Nackenmuskeln des Stiers, wo sie stecken bleiben. Der gereizte, ermüdete und wütende Stier wird im dritten Akt getötet. Trifft der matador nicht präzise eine bestimmte Stelle zwischen den Schulterblättern, endet das Ganze in einem unappetitlichen Abschlachten.Da Ecuador einen grossen Einfluss der spanischen Kultur hat, wurde auch der Stierkampf uebernommen. Quito, Riobamba und Ambato sind die Hochburgen des Stierkampfes. Eine meiner "besten" ecuatorianischen Freundinnen, hat eine Fram mit diesen mehr

als wertvollen Stieren. Wenn ihr ich fragt, war es echt mega interessant, aber auch nach einem gesehenen Stierkampf, bin ich mir immer noch nicht so sicher, was ich genau davon halten soll. Es ist ein Teil der Kultur, vo daher respektiere ich es auf jeden Fall, aber was ich vom dem realistisch betrachteten Akt halten soll, weiss ich nicht. Das Ambiente war auf jeden fall sehenswert.
Danach sind Luise und ich nach Hause gefahren und sind auch dort geblieben, weil wir zu nichts Anderem mehr im Stande waren. Ein sehr cooles Wochenende.
Morgen meine Lieben, fahre ich in den Dschungel Ecuadors, oder wie meine liebe Luise so schon auszudruecken pflegt: in den Regenwald. Freue mich schon total. :)
Hoffe, dass ich naechste Woche OHNE MALARIA einen Bericht abgeben kann.
Die liebsten Gruesse aus dem vielseitigen Ecuador,
Johanna
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