Mittwoch, 21. April 2010

♥¡GALAPAGOS!♥

Meine Lieben!
Wahrscheinlich habt ihr euch schon an dem "Das war echt das Schoenste, was ich je gesehen habe!" satt gelesen. Jedes mal, wenn ich es geschrieben habe, war es vollkommen ernst gemeint, aber was ich in den letzten 5 Tagen gesehen habe, war so unglaublich, dass selbst dieser Satz es nicht beschreiben kann.
Die Galapagos-Inseln!
Tag 1: Wir sind mal wieder um 5 Uhr ins Taxi gestiegen, was unsere Eltern und angeheuert hatten und haben uns nach Quito zum Flughafen transportieren lassen. Ich war schon total aufgeregt und habe mich gefreut dann endlich am Flueghafen alle meine Freunde wieder in meine Arme schliessen zu koennen. Wir haben dann Koffer aufgegeben, bzw. ich meine coole Indio-Tasche und sind dann auch schon ins Flugzeug gestiegen. Ich habe neben Margaret aus den USA gesessen und wir haben uns auf Spanisch unterhalten. Das faellt mittlerweile so ziemlich allen leichter, als das fast vergessene Englisch. Nach ca. 2 Stunden im Flieger und der Aussicht auf den pazifischen Ozean, fiehlen uns dann endlich die kleinen Punkte im tuerkiesen Meerwasser auf. Las islas de Galapagos! Ein paar Minuten spaeter und ansteigener Aufregung hatten wir dann endlich den so lang erwarteteten Galapagos-Boden unter uns. Nach ein paar Schwierigkeiten der anderen sind wir dann mit dem Bus des Flughafens zu einem Boot transportiert worden. Die ersten Eindruecke allein habe mir schon die Sprache verschlagen. Landschaften aus dem Bilderbuch. Ich war bester Laune, als wir dann von der Insel Baltra auf die Insel Santa Cruz verschifft wurden, auf der wir die Tage ueber lebten. Im Hotel Ninfa angekommen haben dann unsere Zimmer bezogen und wurden dann von unserem Guide eingefuehrt. Ich habe mit Margaret und Lisa, einer Taiwanesin, in einem Zimmer geschlafen, alles gut. Das Hotel war echt der Wahnsinn. Mit Pool und allem drum und dran. Auch das Essen war, wie versprochen, koestlich! Danach ging es zur Estacion cientifica Charles Darwin, wo wir uns die weltweit beruehmten Riesenschildkroeten, wie auch die Leguane angesehen haben. Auch die Schildkroete soltario Jorge wurde bestaunt, der der letzte Nachfahre seiner Spezie ist und sich einfach nicht vermehren moechte, somit also vom Aussterben bedroht ist. Charles Darwin war ein britischer Naturforscher und hat um 1835 zum ersten mal die Inseln betreten. Nach dieser Exkursion haben wir uns dann auf zum Malecon von Santa Cruz gemacht und dort fast die ganze Nacht verbracht.
Tag 2: Nach ein paar Stunden Schlaf haben wir uns um 8 Uhr auf dem Weg gemacht. Es war heiss und ich bin fast eingegangen vor lauter Hitze. Das war jedoch schnell vergessen, als wir dann an dem schoensten Strand ever angekommen sind. Schneeweisser, feiner Sand und Wasser blau und klar wie der Himmel. Zum Schwimmen ging es zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht, denn unser Weg hat uns durch einen Kakteen-Wald getrieben. Am anderen Ende erwartete uns eine wunderschoene Lagune, wo wir dann baden koennten, da das Meer sehr gefaherlich war. Das Wasser dort nicht minder tuerkies und der Strand nicht minder weiss. Dort haben wir dann ein paar Stunden verbracht, inclusive Badenixen-feeliging. Einfach purer Urlaub. Dann ging es vom Hunger getrieben wieder ins Hotel. Am Nachmittag sind wir mit dem Guide zu einem Tunnel gefahren. Wer Tropfsteinhoehlen aus Deutschland kennt, der wird von diesem Tunnel ein bisschen gelangweilt sein, so wie ich es war. Nichts desto trotz war es lustig in Begleitung der anderen Austauschschueler. Danach hatten wir wieder Freizeit und haben uns auf zur Robbenfuetterung gemacht, was mehr als cool war, da die Fischer ihre Fische ausgehuellt haben und wir die Robben und Pelikane mit deren Innereinen fuettern konnten. Meine Guete sind die darauf abgegangen. Die Nacht wurde auf dem Steg verbracht, was super chillig und frisch war. :)
Tag 3: Wir sind mal wieder frueh augestanden und dann ging es auch schon in 2 Gruppen zu dem Hotel nahegelegenen Yachten. Bevor ich euch von den Dingen erzaehlt habe, die wir gemacht haben, moechte ich noch ein paar Worte zu diesen Yachten abgeben, denn: Es war die selbe Yacht, auf der auch Leonardo DiCaprio letztes Wochenende gefahren wurde. Er hat sogar das selbe Klo benutzt. :D Man, man. Und genau das Gleiche auch mit Bill Gates. Was meint ihr, wie wir uns danach gefuehlt haben, als sie uns davon erzaehlt haben?! ;) Man, man. Naja, aber jetzt mal wieder zur Sache, denn auf dieser Yacht ging es zum absoluten Hoehepunkt meiner ganzen Reise. DAS SCHNORCHELN. Das Schnorcheln mit Robben, Fischen jeglicher Art und Farben, die ich mir selbst in meinen schoensten Trauemen nicht haette vorstellen koennen. Es war einfach nur unglaublich schoen. Wenn ihr schonmal "Findet Nemo" gesehen habt, dann koennt ihr euch die Fische vielleicht ein wenig vorstellen. ;) Danach sind wir mit dem Boot weiter gefahren, ein bisschen gelaufen, bis wir dann zu den Klippen namens "Las grietas" gekommen sind. Klippen, unglaublich hoch und in der Mitte Wasser so klar und vielleicht sogar noch klarer, als in Pools. Ein Panorama, was sich gewaschen hatte. Alle waren wir einfach nur von den Socken. Auch dort haben wir wieder geschnorchelt und haben den Ecuatorianern beim Klippenspringen zugesehen, was wir leider nicht durften. Weiss aber auch nicht, ob ich es mir ueberhaupt zugetraut haette, da sie auf der einen Seite 10 Meter hoch sind und auf der anderen Seite 14. Also ganz schoen hoch.
Dann sind wir zurueck zum Hotel und haben uns mit ein paar Mann zu einer super coolen Lagune aufgemacht. Wasser umringt von Baumen, Streuchern und trotzdem konnte ich im Wasser immer noch meine Fuesse sehen, so klar war es. Dann wurde wieder auf dem Steg gechillt und ab ins Bett.
Tag 4: Morgens ging es wieder aufs Boot zu einem neuen Schnorchel-Platz. Wieder ein wunderschoener Ausblick auf's Drumherum und unter Wasser der Brueller: Ich bin zu den anderen geschnorchelt, die alle relativ dicht aneinandere geschnorchelt haben und habe dort einen Fischschwarm entdeckt, der mindestens 100.000 Fische beinhaltete. Sie haben eine riesen Flaeche eingenommen. Ich habe erst gar nicht gecheckt, warum es an dieser Stelle so dunkel war. Naja, aber das ist als Firlefanz, bis ich dann um mich herum (Achtung:) !!!!!HAIE!!!!! gesehen habe. Meine Guete, habe ich mir erschrocken, aber als ich dann mitbekommen hatte, dass die anderen es auch schon mitbekommen hatten und nichts unternahmen, war mir dann doch schon wohler zu Mute. :) Oh mein Gott, es war so atemberaubend. Ich habe in diesem Moment kleinen Clue, ob ihr euch auch nur im Geringsten vorstellen koennt, wie schoen das alles war. Danach sind wir nochmal zu einem anderen Punkt zum Schnorcheln gefahren und auch das war wieder toll. Mein absolutes Highlight war, als eine Robbe so dicht an mich ran geschwommen ist, dass ich sie haette beruehren koennen. Diese dicken Dinger sind an Land drollig und suess, aber unter Wasser einfach nur grazioes und beeindruckend. :) Spaeter haben wir uns auf zum Souvenir-Shopping gemacht und dann ging es auf eine Hacienda, wo wir dann unser Abschlussessen hatten. Karaoke, Pool, Pferde, tolles Essen, tolle Leute, perfekter Abend.
Tag 5: Gerade augewacht ging es zum letzten Fruehstueck, Sachen wurden gepackt und dann ging es auch schon in den Bus, der uns wieder zum Schiff bringen sollte. Vorher haben wir aber noch Halt bei den Crateres Hemelos gemacht. Riesengrosse Krater, die damals bei Vulkanausbruechen entstanden sind. Auch das war wieder mal mehr als eindruecksvoll. Auf dem Schiff habe ich mich dann vom tuerkiesen Wasser verabschiedet, da es danach direkt fuer uns in Flugzeug ging.
Mein Resumee dieser Reise ist:
Es waren die wohl schoensten, beindrueckensten und unvergesslichsten Tage meines Lebens. Und auch an dieser Stelle kann ich nur wieder betonen, dass man mit der Entscheidung, nach Ecuador zu gehen, die absolut richtige trifft. :)
Ich hoffe, euch geht es gut.
Liebe Gruesse,
Johanna

1 Kommentar:

  1. Boahhhhhhhhh, wie neidisch wird man da denn wohl?
    Liebe Johanna, du beschreibst die Galapagos Inseln so wunderbar, und auf den Fotos siehts aus wie bei Jurassic Park. Das Bild auf dem du mit der riesigen Echse am Strand liegst ist sensationell schön. Diese Reise war mit Sicherheit unbeschreiblich.
    Liebe Grüße aus Südlohn, die Frechens !!!!!

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