Mittwoch, 26. Mai 2010

Libre esta la chica

Und wieder einmal heisst es:
"Buenos dias, mis queridos!"
denn auch in der letzten Woche habe ich wieder viel erlebt.
Nach meinem emotionalen letzten Schultag, habe ich mir reichlich Muehe gegeben, mein freies Leben so gut wie moeglich auszunutzen.
Habe ich euch eigentlich erzaehlt, dass der Uli am Mittwoch in Riobamba war und wir uns kurz sehen konnten? Wenn nicht, auch nicht so wichtig.
Am Donnerstag haben meine Mutter und ich eine Tour in den Supermarkt gestartet, was echt sehr lustig war. Sie ist so eine coole Person und ich kann es kaum erwarten, dass sie mich irgendwann in Deutschland besucht. (Das wird aber hoechstwahrscheinlich erst zu meiner Hochzeit sein, wie alle immer so schoen betonen, dabei weiss ich noch gar nicht, ob ich heiraten will. :P) Danach habe ich mal wieder aus einer Telefonkabine Ueberraschungsanrufe gestartet, was immer sehr spassig ist. Als es dann wieder durch die bruellende Hitze, im stinkigen Bus nach Hause ging, haben mein Opi und ich "der Vorleser" geguckt. Sehr cooler Film, auch wenn mich, wie gesagt, Nazi-Filme immer komisch stimmen, gerade wenn man in einem fremden Land ist.
Den Freitag habe ich fast den ganzen Tag im Haus verbracht, was denke ich, meiner nostalgischen Syimmung zu verdanken war. Mehr gibt's von dem Tag nicht zu erzaehlen.
Am Samstag habe ich mich mit den Maennern des Hauses auf nach Quito gemacht, wo sich meine Schwestern und meine Mama schon befanden. Die Mission dieses Ausfluges war, das neue Apartment einzurichten. Normalerweise bin ich ein Fan vom Moebelshoppen und so weiter, aber nicht, wenn das naechste Ikea einen Ozean entfernt ist. Doof, aber egal. Die anderen waren gluecklich. Zur Belohnung der tapferen Durchhaltung wurde ich ins Kino eingeladen, was fuer mich in Ecuador immer ein echtes Highlight ist. :)
Am Sonntagmorgen sind wir in ein haessliches, wirklich haessliches Einkaufszentrum gefahren um fuer mich nach einer ecuatorianischen Flagge zu suchen, die wir gefunden haben, aber in einer Preisklasse, die fuer mich leider unmoeglich bezahlbar war. Macht man nichts. Haben bei meiner Grossmutter muetterlicherseits gegessen, bis es dann nach los chillos zur Familie vaeterlicherseits ging, wo wir einen riesen Tanzkontest gestartet haben. Meine Guete, wie viel Spass man doch ohne Alkohol haben kann. Echt, einfach nur cool. Dann haben wir Karten gespielt und dann ging es auch schon wieder auf die Matratzen, die liebevoll aneinander gereiht wurden.
Am Montag haben wir im Garten Spiele gespielt und ich habe mich ein Stueckchen mehr in den weissen Schnauzer Klaus verliebt. Wenn ich gross bin, kaufe ich mir diesen Hund. Ich meine, einen, der so aussieht, wie Klaus. Abends ging es wieder nach Riobamba.
Soo, das war's auch schon wieder von mir.
Ich habe euch lieb und freue mich seeehr auf euch,
Johanna

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen