Hallo liebe Leute.
Wie gehts euch?
Alles schuessig im fruehlingshaften Deutschland?
Wie schoen, dass die Teperaturen endlich gestiegen sind.
Da koennen die Fruehlingsgefuehle doch getrost aufgekommen, richtig?
Bei mir sind die Teperaturen auch gestiegen, was allerdings nicht an einer wechselnen Jahreszeit lag, sondern daran, dass ich mich mit Bindy, Sabrina und Alex auf an die Kueste gefahren bin.
Eine Woche voller Abenteuer und meine ganz persoenliche Kuestentour! Alles in Allem - einfach genial! Am
Dienstag ging es los nach
Guayaquil, wo wie nach 5 Stunden Busfahrt endlich im

Haus von Matthew, einem Freund aus Californien, angekommen sind. Er war nicht da, was ganz gut gepasst hat, da wie zu 4. in einem Zimmer von (uebertrieben) geschaetzten 4km geschlafen haben. Das war aber noch nicht an der Reihe, da uns die Freundin von Matthews Bruder in die Stadt begleitet und uns alle guten Orte zum Shoppen gezeigt hat. Das stand fuer mich jedoch an 2. Stelle, weil ich so abgelenkt vom wunderschoenen Guayaquil war. Vom Klima bis zu den Gebauden. Guayaquil ist einfach das komplette Gegenteil von Riobamba - ZIVILISATION!!!!!!!!
Die Gebaude sind wunderschoen und haben einen grossen Eindruck bei mir hinterlassen. Eigentlich koennte man Guyaquil mit Quito vergleichen, aber aus irgendeinem Grund gefaellt mir Guyaquil besser, auch wenn ich nicht weiss warum. Haben dann unsere Shoppingtour fortgesetzt, die

dieses mal nicht frustrierend fuer mich geendet hat. :) Abends hat uns Matthews Mutter dann in die Altstadt Guyaquils gefuehrt, wo wir die "loma" (den Berg) mit 400 Stufen hochgestiegen sind. Jede Stufe hat seine eigene Nummer, von daher definiert man die Lokale an den Seiten der Treppe nicht durch Hausnummer sondern durch die nahe gelegene Stufennummer. Fand ich super cool und dazu war es noch schick anzusehen. Oben angekommen hatte man einen unbeschreiblichen Ueberblick ueber Guayaquil! Im Gegensatz zu Quito ist Guayaquil jedoch Flachland und man bekommt einen ganz anderen Blick geboten, als vom Teleferico in Quito. :) Wunderschoen. Dann ging es auch schon ins Bett zum Ausruhen fuer den naechsten Tag.
Am
Mittwoch haben wir uns gegen 6 am Morgen auf zum Terminal terrestre gemacht um von dort aus nach
Portoviejo zu fahren. In Portoviejo angekommen sind wir direkt in den Bus nach
Crucita, einem kleinen nahgelegenden Ort, gestiegen um dort -haltet euch fest- "
PARAGLIDING" zu machen. Da wir ja schon einige Male in Crucita waren, wussten wir sofort wo wir hinmussten und somit konnte es auch schon sofort losgehen. Wir sind mit dem paragliding-Mann ins Auto gestiegen, wo er uns dann auf einen Berg gefahren hat.
Hier eine Erklaerung von wikipedia fuer alle nicht wissen, was Paragliding ist:Gleitsegeln, Gleitsegelfliegen oder Paragleiten ist eine Luftsportart mit freifliege
nden (d. h. ohne Verbindungsleine zum Boden), steuerbaren, aussteifungslosen Gleitsegeln ohne nähere Festlegung der Schirmart. Diese können nach deren Hauptverwendungszweck in Fallschirme (Flächenfallschirme!) und Gleitschirme unterteilt werden. Der Pilot sitzt beim Gleitsegeln in einem mit dem Gleitsegel verbundenen Gurtzeug. Gestartet wird mit offen ausgelegtem Schirm in der Regel durch Fußstart vom Berg.Die Aufregung stieg als ich dann Bindy gesehen habe, die als Erste geflogen ist. Danach schlugen dann fuer mich die 10 Minuten der Wahrheit. Ich wurde vor den paragliding-Mann mit einem Gurt

geschnallt, der relativ sicher aussah. Wollte mich darauf aber nicht weiter konzentrieren, denn ansonsten waere mein Puls wahrscheinlich aus meiner Kehle geschlagen. Oh, an dieser Stelle moechte ich noch darauf hinweisen, dann der Mann, dick un haesslich, direkt hintermich geschballt war, was die Situation nicht gerade angenehmer gemacht hat. Dann wurde der Fallschirme durch ein bisschen Rennen angetrieben, was nicht wirklich gut funktioniert hat, da ich schon halb in der Luft hing und den Boden nur ab uns zu anticken konnte. Und dann, der magic moment. Mit einem Augenblick war alle Anspannung + dicker Mann hinter mir vergessen vergessen. Fliegend mit den Voegeln ueber dem herrlich blauene pazifischen Ozean... Ein Moment fuer die Goetter. Ich konnte einfach nur noch Schreien vor lauter Gluck. Fliegen... Der absolute Wahnsinn... Dieses Gefuehl ist einfach unbeschreiblich, so lange man es nicht selbst gemacht hat. Ich habe meine Videokamera mit nach oben genommen, aber auch diese Videos koennen nicht so wiederspiegeln, wie es wirklich war. Ay... ♥♥♥♥♥♥♥♥♥ Als wir dann alle fertig waren, ich wieder ein bisschen von meinem Gluecksgefuehl-Trip runter war, ging es dann in ein nettes Restaurant, wo wir uns wieder mal Ceviche gegoennt haben, was ich von Mal zu Mal mehr liebe. :) Von da aus sind wir dann nach
Portoviejo zurueck gekehrt, wo ich mich dann mit einem Freund in der Mall getroffen habe. Anschliessend wurde ich dann von ihm zum terminal gebracht, wo wir dann auch direkt schon wieder in den Bus nach Guyaquil gestiegen sind. Um 24Uhr dort angekommen, wurde sofort geschlafen.
Am
Donnerstag find dann die allerbeste Zeit der ganzen Woche an. Wahrscheinlich meines ganzen Austausches... Es ging nach
Montañita. Der bekanntesten und besten Partystadt Ecuadors. Beruehmt fuer Sex, drugs und Rock 'n' Roll, wenn man so will. Wenn du ein

en Erwachsenen nach dieser Stadt fragst, wird er dir 2 Woerter an den Kopf werfen, die lauten: "NEIN" und "GEFAEHRLICH". Naja, dazu spaeter. Nach ca. 3 Stunden Busfahert von Guayaquil nach Montañita wurden wir von Matthew und Heidi abgeholt, die uns dann direkt zu deren Hotel gefuehrt haben, in dem wir darauf hin dann auch sofort eingecheckt haben. Mein erster Eindruck von dieser kleinen aber (sehr) feinen Stadt war einfach grossartig. Die Hauptstrasse stellt man sich ca. so vor: Aus allen Lokalen ertoent Laute Reggaeton-Musik, Mariuhana-Geruch, in den Strassen fast nur Auslaender (weisse Leute), Dreadlocks, Havaianas, Armbandstaende und eine Atmospaehre, die uns alle fast umgehauen hat. Bienvenidos a Montañita. Unser Hotel lag in der Hauptstrasse mit dem herrlichen Namen "Tzunami", was mich dann doch kurz schlucken lassen hat, bei dem naechtlichen Preis von 6 Dollar aber sofort wieder vergessen war. Ein gemuetliches Zimmer mit 4 Betten und einem Balkon mit Aussicht auf's Meer. Was will man mehr? Alles eingerichtet, bin ich dann auf eine Ueberraschung gestossen und zwar ca. 20 weitere Austauschschuler. ALLES PERFEKT! Haben uns in die Haengematten geschmissen, gelabert, ein bisschen geschlafen und dann ging es auch schon los in die erste unvergessliche Montañita-Nacht. :)

Am
Freitagmorgen wurde ausgeschlafen, bis wir uns dann im Schlafanzug in ein anderes Hotel zum Fruehstucken augemacht haben. Danach wurde der Strand erkundet und die hotten Surfer noch dazu. Man, man, die koennen sich echt sehen lassen. Spaeter sind wir zu den nicht weit entfernten Klippen gelaufen, die sich in der Daemmerung mit Wasser fuellen, welches dann durch den Aufprall in die Luft schiesst. Unglaublich mit anzusehen. Videos auch davon vorhanden. :) Dann ging es auf in die 2. Nacht! Wieder tanzen in Diskotheken wie "Hola Ola" oder "Caña grill". Unglaublich. Von diesen Diskotheken bin ich jedoch nicht ins Zimmer zurueck gekehrt, da wir am Strand geblieben sind, bis zur Morgendaemmerung mit Lagerfeuer und allem drum und dran.
Am
Samstag sind die anderen ausgeschlafenenen Riobambeñas und ich dann na

ch
Salinas gefahren. Dort angekommen haben wir uns die schoenen Straende angeguckt und die Banana Boot gefahren, was seeeehr viel Spass gmacht hat. Waren ein bisschen baden und ich habe Freudschaft mit einem Schiffchenverkaufer geschlossen, der komischer Weise ein bisschen Deutsch konnte. Danach sind wir wieder nach Montañita zurueck gekehrt und auf ging's in die 3., aber leider letzte unvergessliche Nacht... Tanzen hasta abajo... ya eso ya extraño. No se pueden imaginar como bailan los chicos de la costaaa!!!! Hermosos!!! Jajajajja...
Am
Sonntag haben wir dann ausgeschlafen und sind dann mit den anderen direkt na

ch Guayaquil zurueck gekehrt. Meine Guete ihr koennt euch gar nicht vorstellen, was ich fuer eine Wehmut in meinem Herzen hatte. Haette am liebsten geweint, weil ich nicht wollte. ;) Von Guayaquil aus wollten wir uns eigentlich direkt auf nach Riobamba machen, was wir dann aber nach bereits gekauften Tickets, dann verboten bekamen. -.- Naja, eine Nacht mehr in Guayaquil in Matthews Haus.
Und nun am
Montag sitze ich wieder im kalten Riobamba und vermisse laute Reggaeton-Musik, Mariuhana-Geruch, in der Strasse laufende Auslaender, Dreadlocks, Havaianas, Armbandstaende und die wunderbare Atmosphaere. Adios Montañita.
Johanna
P.S. Hier ist das obengenannte "spaeter": Montañita ist nur dann gefaherlich, wenn man sich dazu entscheidet es fuer sich gefaehrlich zu gestalten, was sturzbetrunken und hyperbekifft sein mit sich bringt. Fuer mich war es nicht gefaehrlich. :P
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