Guten Morgeeeen!
Hier ein letztes kleines Poestchen, bevor es auf meine 9-taegige Reise quer durch Ecuador geht. :)
Dienstagmorgen. Oha, der Dienstagmorgen. Ich bin nicht, wie sonst die Tage von den dicken, durch mein Fenster fallenden Sonnenstrahlen aufgewacht, sondern von einem Erdbeben, welches nicht von schlechten Eltern war. Meine Guete, fuer einen kleinen Moment hatte ich doch ein "wenig" Angst und befuerchtete, dass die Fensterscheiben nie aufhoeren wuerden zu wackeln. Als ich dann eine kurze Zeit spaeter aufgestanden bin, befanden sich schon alle weiteren Familienmitglieder in dem Schlafzimmer meiner Eltern und diktierten, wovon das Beben wohl stammte. Wir sind zu der Schlussfolgerung gekommen, dass es wieder mit dem Vulkan Tungurahua zusammen haengt, der mal wieder in Eruptionen steckt. Nachdem ich mich dann von dem Schock erholt hatte, bin ich in die Stadt gefahren, habe mit meiner Familie nach einem Monat mal wieder gescheit reden koennen und bin dann nach dem Mittagessen zu meiner ersten Familie gefahren, wo ich die anderen 3 Austauschschulerinnen angetroffen habe. Bindy hat sich dazu entschieden nach einem halben Jahr wieder nach Australien zu fliegen, was der Grund unserer Sitzung war. Irgendwie traurig, auch wenn es uns nicht betrifft, da wir ca. um die gleiche Zeit nach Hause fliegen. Aber um die ganzen Erfahrungen, die sie verpasst, tut es doch sehr leid.Haben das Treffen dann mit "Titanic" beendet und dann ging es fuer mich auch schon ins Bett.
Am Dienstag haben die Maedels und ich im verde limon gegessen und ich habe mir neue Wolle fuer meinen 2. Schal gekauft. Bin eine fleissige Strickliesel. ;) Den Abend habe ich mit meiner Familie verbracht und wir hatten einen heiden Spass. :) Solo en el caso q ustedes vean ese mensaje. :) Les amo demasiado, mis familias ecuatorianas. :)
Gestern habe ich mich auf nach Ambato gemacht, um mich von meiner amerikanischen Freundin Erin zu verabschieden, die naechste Woche nach Hause fliegt. Wir sind mit ihren Freunden durch die Stadt gecruised und haben eine schoene letzte Zeit zusammen gehabt. Auch wenn ich nach dem Abschied fast meinen Bus verpasst haette. Musste ihm hinterher rennen und hatte danach die groesste Atemnot meines Lebens. Ihr haettet die Gesichter der Leute sehen sollen. ;) Danach habe ich meine Tasche gepackt und das war's auch schon vom Mittwoch.
Oh maaaaaaan, wisst ihr was?
Jeeetzt gerade kam meine Mutter zu mir hoch und berichtete mir, dass alle Leute aus Baños schon evakuiert wurden und wir uns jetzt mit Lebensmitteln einrichten muesseeeeen!!!! Wir hatten Recht, der Vulkan Tungurahua ist wieder in Aktion! Ayy, die ist voll aufgeregt und macht alle hektisch und geht sich jetzt duschen vor lauter Schock. Oh man... :D Wie aufregend!
Man, immer wenn sowas passiert, gehe ich auf die grosse Reise.
Mit diesen Worten verabschiede ich mich jetzt auch schon fuer 9 Tage.
Ihr hoert von mir im Juni!
Liebste Gruesse aus dem verrueckten Ecuador.
Johanna
Freitag, 28. Mai 2010
Mittwoch, 26. Mai 2010
Libre esta la chica
Und wieder einmal heisst es:
"Buenos dias, mis queridos!"
denn auch in der letzten Woche habe ich wieder viel erlebt.
Nach meinem emotionalen letzten Schultag, habe ich mir reichlich Muehe gegeben, mein freies Leben so gut wie moeglich auszunutzen.
Habe ich euch eigentlich erzaehlt, dass der Uli am Mittwoch in Riobamba war und wir uns kurz sehen konnten? Wenn nicht, auch nicht so wichtig.
Am Donnerstag haben meine Mutter und ich eine Tour in den Supermarkt gestartet, was echt sehr lustig war. Sie ist so eine coole Person und ich kann es kaum erwarten, dass sie mich irgendwann in Deutschland besucht. (Das wird aber hoechstwahrscheinlich erst zu meiner Hochzeit sein, wie alle immer so schoen betonen, dabei weiss ich noch gar nicht, o
b ich heiraten will. :P) Danach habe ich mal wieder aus einer Telefonkabine Ueberraschungsanrufe gestartet, was immer sehr spassig ist. Als es dann wieder durch die bruellende Hitze, im stinkigen Bus nach Hause ging, haben mein Opi und ich "der Vorleser" geguckt. Sehr cooler Film, auch wenn mich, wie gesagt, Nazi-Filme immer komisch stimmen, gerade wenn man in einem fremden Land ist.
Den Freitag habe ich fast den ganzen Tag im Haus verbracht, was denke ich, meiner nostalgischen Syimmung zu verdanken war. Mehr gibt's von dem Tag nicht zu erzaehlen.
Am Samstag habe ich mich mit den Maennern des Hauses auf nach Quito gemacht, wo sich meine Schwestern und meine Mama schon befanden. Die Mission dieses Ausfluges war, das neue Apartment einzurichten. Normalerweise bin ich ein Fan vom Moebelshoppen und so weiter, aber nicht, wenn das naechste Ikea einen Ozean entfernt ist. Doof, aber egal. Die anderen waren gluecklich. Zur Belohnung der tapferen Durchhaltung wurde ich ins Kino eingeladen, was fuer mich in Ecuador immer ein echtes Highlight ist. :)
Am Sonntagmorgen sind wir in ein haessliches, wirklich haessliches Einkau
fszentrum gefahren um fuer mich nach einer ecuatorianischen Flagge zu suchen, die wir gefunden haben, aber in einer Preisklasse, die fuer mich leider unmoeglich bezahlbar war. Macht man nichts. Haben bei meiner Grossmutter muetterlicherseits gegessen, bis es dann nach los chillos zur Familie vaeterlicherseits ging, wo wir einen riesen Tanzkontest gestartet haben. Meine Guete, wie viel Spass man doch ohne Alkohol haben kann. Echt, einfach nur cool. Dann haben wir Karten gespielt und dann ging es auch schon wieder auf die Matratzen, die liebevoll aneinander gereiht wurden.
Am Montag haben wir im Garten Spiele gespielt und ich habe mich ein Stueckchen mehr in den weissen Schnauzer Klaus verliebt. Wenn ich gross bin, kaufe ich mir diesen Hund. Ich meine, einen, der so aussieht, wie Klaus. Abends ging es wieder nach Riobamba.
Soo, das war's auch schon wieder von mir.
Ich habe euch lieb und freue mich seeehr auf euch,
Johanna
"Buenos dias, mis queridos!"
denn auch in der letzten Woche habe ich wieder viel erlebt.
Nach meinem emotionalen letzten Schultag, habe ich mir reichlich Muehe gegeben, mein freies Leben so gut wie moeglich auszunutzen.
Habe ich euch eigentlich erzaehlt, dass der Uli am Mittwoch in Riobamba war und wir uns kurz sehen konnten? Wenn nicht, auch nicht so wichtig.
Am Donnerstag haben meine Mutter und ich eine Tour in den Supermarkt gestartet, was echt sehr lustig war. Sie ist so eine coole Person und ich kann es kaum erwarten, dass sie mich irgendwann in Deutschland besucht. (Das wird aber hoechstwahrscheinlich erst zu meiner Hochzeit sein, wie alle immer so schoen betonen, dabei weiss ich noch gar nicht, o
Den Freitag habe ich fast den ganzen Tag im Haus verbracht, was denke ich, meiner nostalgischen Syimmung zu verdanken war. Mehr gibt's von dem Tag nicht zu erzaehlen.
Am Samstag habe ich mich mit den Maennern des Hauses auf nach Quito gemacht, wo sich meine Schwestern und meine Mama schon befanden. Die Mission dieses Ausfluges war, das neue Apartment einzurichten. Normalerweise bin ich ein Fan vom Moebelshoppen und so weiter, aber nicht, wenn das naechste Ikea einen Ozean entfernt ist. Doof, aber egal. Die anderen waren gluecklich. Zur Belohnung der tapferen Durchhaltung wurde ich ins Kino eingeladen, was fuer mich in Ecuador immer ein echtes Highlight ist. :)
Am Sonntagmorgen sind wir in ein haessliches, wirklich haessliches Einkau
Am Montag haben wir im Garten Spiele gespielt und ich habe mich ein Stueckchen mehr in den weissen Schnauzer Klaus verliebt. Wenn ich gross bin, kaufe ich mir diesen Hund. Ich meine, einen, der so aussieht, wie Klaus. Abends ging es wieder nach Riobamba.
Soo, das war's auch schon wieder von mir.
Ich habe euch lieb und freue mich seeehr auf euch,
Johanna
Mittwoch, 19. Mai 2010
Bye bye Jefferson
Das war mein Motto heute Morgen.
Ein letztes Mal durch's gruene Tor auf den Schulhof stiefeln, sich die 30000000 Treppen hochschleppen und sich mit zeitvertreibenen Dingen beschaeftigen, sich die 30000000 wieder runterschleppen, durch die gruene Tuer gehen und sich frei fuehlen!!!!!!!
Meine letzter Schultag Ecuadors liegt nun hinter mir.
Einerseits freue ich mich total, dass es nun vorbei ist, aber andererseits ist es der 1. Schritt in Richtung Abreise, was mir die unwohlen Gefuehle in den Koerper draengt. Ich hoffe, mich kann jemand verstehen.
Jetzt fehlt noch die letzte Reise, die ich vor ein paar Minuten bezahlt habe, und dann haben wir auch schon fast den 16. Juli 2010. Man, man.
Diese Gedankengaenge wollte ich nur mal schnell loswerden...
Liebste Gruesse aus Ecuador,
Johanna
Ein letztes Mal durch's gruene Tor auf den Schulhof stiefeln, sich die 30000000 Treppen hochschleppen und sich mit zeitvertreibenen Dingen beschaeftigen, sich die 30000000 wieder runterschleppen, durch die gruene Tuer gehen und sich frei fuehlen!!!!!!!
Meine letzter Schultag Ecuadors liegt nun hinter mir.
Einerseits freue ich mich total, dass es nun vorbei ist, aber andererseits ist es der 1. Schritt in Richtung Abreise, was mir die unwohlen Gefuehle in den Koerper draengt. Ich hoffe, mich kann jemand verstehen.
Jetzt fehlt noch die letzte Reise, die ich vor ein paar Minuten bezahlt habe, und dann haben wir auch schon fast den 16. Juli 2010. Man, man.
Diese Gedankengaenge wollte ich nur mal schnell loswerden...
Liebste Gruesse aus Ecuador,
Johanna
Jojo gets famous ;)
Buenas tardes mis queridos alemanes!
Que fue?
Todo bien por alla?
Mach mal auf Deutsch weiter. ;)
Neuigkeiten aus dem Land der 4 Regionen.
Wo fange ich mal an?
Letzte Woche Donnerstag habe ich ein bisschen Kontaktpflege nach Deutschlan
d betrieben, war dann im Hause Donoso und dann ging es zum "repaso" fuer die feista der Koenigin des Rotary-Clubs, die am Samstag anstand. Anschliessend habe ich meinen ersten Vater gefeiert, der Geburtstag hatte. Das Beste an diesem Besuch: "los tacos" - mexikanische Kueche, auf die ihr euch schon freuen koennt, wenn sie fuer euch mit Liebe von mir gezaubert werden. Danach habe ich bei Ivanna uebernachtet und am naechsten Tag ging es dann mit einem Mix aus Sprtuniform und normaler Uniform in die Schule, da ich meinen Rock vergessen hatte. Die letzten Tage der Schule sahen ca. so aus:
Das war meine Liste, die ja eigentlich noch mehr oder weniger Produkt-bringend ist. Was meine Klassenkameranden so getrieben haben folgt nun:
Naja, wo war ich stehen gelieben?
Ich bin dann nach der Schule in die Stadt gefahren, wo ich mich mit Chris getroffen habe. Vielleicht erinnert ihr euch noch? Der Kunst-talentierte Mensch. Ich bin zu seinem Cafe gefahren und von da an ging die unfassbare Geschichte los. Er werdet es nicht glauben, aber vom 07.Juni bis zum 11.Juni werde ich meine eigene Ausstellung im M
useum der Stadt Riobamba haben, in der meine in Deutschland geschossenen Maedels-Bilder veroeffentlicht werden. Ich kann es immer noch kaum fassen. Ist das nicht cooooool? Haben uns dann aufgemacht, um meine Bilder in Postergroesse ausdrucken zu lassen und dann gings es ins Museum, um das alles klar zu machen. Bin schon zu 80% ueberzeugt, dass es wirklich klappt, aber da wir ja von Ecuatorianern sprechen, bleiben meine 20 Sorgen%. Maaal schauuueeeen. Bin auf jeden Fall maechtig aufgeregt. Danach habe ich meine liebe in Ambato-lebende Luise vom Terminal abgeholt und von da aus sind wir dann, nach einer kurzen Einkehr in meinem Haus, mit den anderen Austauschschuelern in die Stadt gegangen. Es war ein Riesenspass und wir haben uns maechtig bezhumirt. :) Wir sehr ich solche Abende doch vermissen werde.
Am Samstag haben Luise und ich ein bisschen Riobamba erkundet bis wir un
s dann auch schon fuer die obengenannte fiesta de los rotarios fertig machen mussten. Es war ein Ball, von daher wurde das bereits herausgefunde Kleid aus dem Kleiderschrank geholt. Aufgetakelt ging es dann zum Hotel Chimborazo, wo die Ceremonie mit Kronenuebergabe und allem drum und dran auch schon fast losging. Alle war schick gemacht und haben sich danach die Beine aus dem Bauch getanzt. Luise und ich sind in mein Lieblingsrestaurant gegangen und haben danach den angefangenen Film zu Ende geschaut.
Am Sonntag wurde ausgeschlafen und dann ging es zu meinen abuelos (Grosseltern) vaeterlicherseits. Haben dort mal wieder typisch gegessen und hat
ten einen Riesenspass. Meine Familie ist echt goldig suess. :) Danach haben Alex und ich Luise dann den wohl herrlichsten Ort Riobambas gezeigt: VERDE LIMON! :)
Mein Montag sowie mein Dienstag bestanden aus Filmen, aufraumen, verde limon und Sachen, die mit den Fotos zu tun hatten.
Soo, das waren erstmal die neusten News!
Ich hoffe, euch geht es gut!
Liebste Gruesse an alle!
Johanna
Que fue?
Todo bien por alla?
Mach mal auf Deutsch weiter. ;)
Neuigkeiten aus dem Land der 4 Regionen.
Wo fange ich mal an?
Letzte Woche Donnerstag habe ich ein bisschen Kontaktpflege nach Deutschlan
- Amanecer (das letzte Biss-Buch) lesen
- mit den anderen Karten spielen
- Vokabeln lernen
- Tagebuch schreiben
- stricken
- draussen rumsitzen und essen
- im Computerraum rumhaengen
- zeichnen
- mit Sabrinas Laptop Filme gucken
Das war meine Liste, die ja eigentlich noch mehr oder weniger Produkt-bringend ist. Was meine Klassenkameranden so getrieben haben folgt nun:
- schreiend durch die Klasse rennen
- Spinnen toeten
- sich gegenseitig frisieren
- sich Penisse auf die T-Shirts malen
- in Zeitschriften blaettern
- mit deren Handys spielen
- sich schminken
- sich im Spiegel angucken
Naja, wo war ich stehen gelieben?
Ich bin dann nach der Schule in die Stadt gefahren, wo ich mich mit Chris getroffen habe. Vielleicht erinnert ihr euch noch? Der Kunst-talentierte Mensch. Ich bin zu seinem Cafe gefahren und von da an ging die unfassbare Geschichte los. Er werdet es nicht glauben, aber vom 07.Juni bis zum 11.Juni werde ich meine eigene Ausstellung im M
Am Samstag haben Luise und ich ein bisschen Riobamba erkundet bis wir un
Am Sonntag wurde ausgeschlafen und dann ging es zu meinen abuelos (Grosseltern) vaeterlicherseits. Haben dort mal wieder typisch gegessen und hat
Mein Montag sowie mein Dienstag bestanden aus Filmen, aufraumen, verde limon und Sachen, die mit den Fotos zu tun hatten.
Soo, das waren erstmal die neusten News!
Ich hoffe, euch geht es gut!
Liebste Gruesse an alle!
Johanna
Mittwoch, 12. Mai 2010
Der Frieden im Haus ;)
Hallo meine Lieben im fernen Deutschland!
Wie geht's euch?
Nach langem habe ich heute, jetzt, in diesem Moment mal wieder Zeit gefunden euch zu schreiben.
In der letzten Zeit ist viel passiert und das muesst ihr natuerlich alle erfahren. :)
Ich habe leider mein Uebergangs-Aufschreibbuechlein in Quito vergessen, von daher fange ich vom Freitag an an, da ich mich an mehr nicht mehr erinnern kann. :)
Freitag: Ich bin wie ein vorbildlicher Mensch zur Schule gegangen. Die anderen waren mal wieder muede oder hatten keine Lust. Kann ich vollkommen verstehen, aber dafuer tut mir die bezahlte Gebuehr von 77$ meiner Eltern viel zu Leid. ;) In der Schule sitzend habe ich mal wieder ein bisschen gestrickt, gefolgt von ein paar neuen Vokabeln und dann ging es auch schon nach dem Essen in meinem Haus auf nach Latacunga. :) 2 Stunden im Bus von Riobamba, was aber mit Hilfe von "dem Parfum" sehr schnell umging. Kranker Film. Als ich dann in dem Vorort "Salcedo" Latacungas angekommen war, wurde ich von Ulis Geschwistern abgeholt, die mich dann zu deren wunderschoenem Haus gebracht haben. Eine kleine Quinta mitten auf dem Land. War echt super begeistert, da ich sowas in Ecuador schon seit langem nicht mehr gesehen habe. Stilvoll eingerichtet, gross, aber trotzdem gemuetlich. Uli's Zimmer befindet sich im 2. Stock und somit gehoert die gesammte 2. etage ihm, da es nur ein Zimmer gibt. Auch das ist wunderschoen. Hat echt Glueck gehabt mit seiner Familie und dem Haus, auch wenn er weit ausserhalb Latacungas wohnt. Als wir uns ausgiebig begruesst und mir das Haus gezeigt hatte, sind wir auch schon samt Blazern in die Stadt gefahren, wo das von Rotary organisierte Konzert stattfinden sollte. Haben uns fleissig wie Zootiere von der Bevoelkerung Latacungas anstarren lassn (Stellt euch einen Augenblick diese Situation vor: 2 blonde, grosse Menschen (die an sich ja schon auffallen wuerden) mit 2 wie Weihnachtsbaume-behangene Jacken - herrlich). Das Konzert, welches darauf folgte, habe ich bereits in Riobamba gesehen, aber es war dennoch sehr schoen. Danach ging es zur von Uli's Eltern veranstaltete Fete. Da der Muttertag in Ecuador sehr gross gefeiert wird, haben sie all ihre Freunde eingeladen, um die ca. 20 Flaschen Zhumir Sandia zu entleeren. Ein voller Erfolg, wie ich behaupten wuerde.
Samstag: Uli's Familie hat mich nach einem ausgiebigen Fruehstuck an einer Ampel ausgesetzt, von der aus ich dann von meiner Familie wieder aufgesammelt wurde, mit der ich mich dann auf
den Weg nach Quito gemacht habe. Die Gespraeche waren wie immer zum wegschmeissen lustig. Ich sollte mir die Witze meines Vaters alle mal aufschreiben, damit ihr auch was davon habt. Als wir dann in los chillos angekommen waren, in dem Haus meiner Tanten, wurden alle Sachen, sowie Plakate, Konfetti und Essen vorbereitet fuer die anstehende Rueckkehr meiner Gastschwester Paz (was Frieden bedeutet). Dann wuerde auch schon geschlafen, da wir am
Sonntag: schon frueh aufgestanden sind. Es war von der ersten Se
kunde schon aufregend, weil wir ich erstens meine Schwester kennen lernen sollte und zum 2., weil mich Flughafenluft ganz kirre macht. :) Haben einen Cafe in Flughafen getrunken und dann kam auch schon der grosse Moment, den ich im letzten Jahr am 22. August durchgemacht habe. Einen Augenblick und meine ganze Familie hatte ihren Liebling wieder. :) Es sind viele Traenen geflossen und auch ich war ganz emotioniert. 1. sie kennen zu lernen und 2. weil das Spektakel auch auf mich wartet. :)
Samt Paz sind wir dann wieder nach los chillos gefahren und haben es uns dort mit typischem ecuatorianischen Essen gut gehen lassen. :) Mein erster Eindruck meiner neuen Schwester ist einfac
h super. Sie ist ein super aufgeschlossener Mensch und ich denke, dass wir auf einer Wellenlaenge sind. Haben an dem Tag getanzt, getrunken und wieder gegessen. Alles perfekt.
Nagut, eine Sache: Sie Situation hat mich irgendwie sehr sentimental gestimmt, wie ich schon berichtet habe. Als es dann zu kleinen Reden kam und auch ich zum Reden vor allen gebracht wurde, sind die Traenen nur so geflossen. Ich habe mich gefuehlt, wie in meiner Abschiedsrede, obwohl mir noch 2 Monate fehlen.
Montag: war ich nicht in der Schule, da wir am vorherigen Tag super spaet nach Hause gekommen sind. Am Morgen sind alle Freunde von Paz vorbeigekommen. Ich bin schon so gespannt, wie diese ganze Rueckkehrzeit fuer mich werden wird. Sie scheint echt gluecklich zu sein, wieder in Ecuador zu sein. :) Nachher sind wir alle zusammen noch zu verde limon gegangen, haben einen Fruchtsalat auf die neue Schwester mit den anderen Austauschschuelerinnen gegessen und dann ging es auch schon nach Hause, einen Film gucken. :)
Dienstag: war ich in der Schule, wo wir aber weiss Gott nicht gearbeit
et haben. Es wurden Fotos geschossen und alle waren irgendwie in einer sentimentalen Stimmung. Fuer meine kleinen Ecuatorianos lauft die Schulzeit so langsam ab, was sie natuerlich traurig stimmt. Oh man, wir hart es fuer uns alle war, als wir die Nuenning fertig gemacht haben, gell? Ich kann mich noch so genau daran erinnern. Am Nachmittag habe ich mal wieder Ohrringe geshoppt, was sowas wie eine Sprtart hier ist. Sowas von billige und so schoene Sachen bietet die kleine Ferria neben dem parque sucre an. :) Danach sind wir essen gegangen und dann musste ich auch schon nach Hause, wo eine absolute Kleider-Anprobe auf mich wartete. Man, man hat die Familie viele Kleider. Grund dafuer ist der Ball am Samstag fuer die Wahl der neuen Koenigen des Rotary-Clubs. Ich habe sogar eins gefunden und ausserdem war es ein Riesenspass und ich habe die Zeit mit meiner neuen Schwester Paz sehr genossen.
Mittwoch: war ich wieder nicht im Coelgio, weil meine Schwester und ich und Car-Ralleys angeschaut haben. Meine Guete sind die Kerle hier Auto vernarrt. Unglaublich. Mir hat es nicht ganz so gut gefallen... Eher gesagt bin ich nicht so Auto-Fan. Daran liegt es vielleicht. Den Rest des Tages habe ich mit meiner Mama verbracht. Sie ist so cool.
Sooo, meine Lieben. Jetzt werde ich meine weitere Schulzeit nochmals sinnvoll in Zeichnen verwenden. In diesem Moment sitze ich mit Sabrina und Bindy im Computerraum und allen ist es egal. Man, man... Ecuador.
Liebste Gruesse,
Johanna
Wie geht's euch?
Nach langem habe ich heute, jetzt, in diesem Moment mal wieder Zeit gefunden euch zu schreiben.
In der letzten Zeit ist viel passiert und das muesst ihr natuerlich alle erfahren. :)
Ich habe leider mein Uebergangs-Aufschreibbuechlein in Quito vergessen, von daher fange ich vom Freitag an an, da ich mich an mehr nicht mehr erinnern kann. :)
Freitag: Ich bin wie ein vorbildlicher Mensch zur Schule gegangen. Die anderen waren mal wieder muede oder hatten keine Lust. Kann ich vollkommen verstehen, aber dafuer tut mir die bezahlte Gebuehr von 77$ meiner Eltern viel zu Leid. ;) In der Schule sitzend habe ich mal wieder ein bisschen gestrickt, gefolgt von ein paar neuen Vokabeln und dann ging es auch schon nach dem Essen in meinem Haus auf nach Latacunga. :) 2 Stunden im Bus von Riobamba, was aber mit Hilfe von "dem Parfum" sehr schnell umging. Kranker Film. Als ich dann in dem Vorort "Salcedo" Latacungas angekommen war, wurde ich von Ulis Geschwistern abgeholt, die mich dann zu deren wunderschoenem Haus gebracht haben. Eine kleine Quinta mitten auf dem Land. War echt super begeistert, da ich sowas in Ecuador schon seit langem nicht mehr gesehen habe. Stilvoll eingerichtet, gross, aber trotzdem gemuetlich. Uli's Zimmer befindet sich im 2. Stock und somit gehoert die gesammte 2. etage ihm, da es nur ein Zimmer gibt. Auch das ist wunderschoen. Hat echt Glueck gehabt mit seiner Familie und dem Haus, auch wenn er weit ausserhalb Latacungas wohnt. Als wir uns ausgiebig begruesst und mir das Haus gezeigt hatte, sind wir auch schon samt Blazern in die Stadt gefahren, wo das von Rotary organisierte Konzert stattfinden sollte. Haben uns fleissig wie Zootiere von der Bevoelkerung Latacungas anstarren lassn (Stellt euch einen Augenblick diese Situation vor: 2 blonde, grosse Menschen (die an sich ja schon auffallen wuerden) mit 2 wie Weihnachtsbaume-behangene Jacken - herrlich). Das Konzert, welches darauf folgte, habe ich bereits in Riobamba gesehen, aber es war dennoch sehr schoen. Danach ging es zur von Uli's Eltern veranstaltete Fete. Da der Muttertag in Ecuador sehr gross gefeiert wird, haben sie all ihre Freunde eingeladen, um die ca. 20 Flaschen Zhumir Sandia zu entleeren. Ein voller Erfolg, wie ich behaupten wuerde.
Samstag: Uli's Familie hat mich nach einem ausgiebigen Fruehstuck an einer Ampel ausgesetzt, von der aus ich dann von meiner Familie wieder aufgesammelt wurde, mit der ich mich dann auf
den Weg nach Quito gemacht habe. Die Gespraeche waren wie immer zum wegschmeissen lustig. Ich sollte mir die Witze meines Vaters alle mal aufschreiben, damit ihr auch was davon habt. Als wir dann in los chillos angekommen waren, in dem Haus meiner Tanten, wurden alle Sachen, sowie Plakate, Konfetti und Essen vorbereitet fuer die anstehende Rueckkehr meiner Gastschwester Paz (was Frieden bedeutet). Dann wuerde auch schon geschlafen, da wir amSonntag: schon frueh aufgestanden sind. Es war von der ersten Se
kunde schon aufregend, weil wir ich erstens meine Schwester kennen lernen sollte und zum 2., weil mich Flughafenluft ganz kirre macht. :) Haben einen Cafe in Flughafen getrunken und dann kam auch schon der grosse Moment, den ich im letzten Jahr am 22. August durchgemacht habe. Einen Augenblick und meine ganze Familie hatte ihren Liebling wieder. :) Es sind viele Traenen geflossen und auch ich war ganz emotioniert. 1. sie kennen zu lernen und 2. weil das Spektakel auch auf mich wartet. :)Samt Paz sind wir dann wieder nach los chillos gefahren und haben es uns dort mit typischem ecuatorianischen Essen gut gehen lassen. :) Mein erster Eindruck meiner neuen Schwester ist einfac
h super. Sie ist ein super aufgeschlossener Mensch und ich denke, dass wir auf einer Wellenlaenge sind. Haben an dem Tag getanzt, getrunken und wieder gegessen. Alles perfekt.Nagut, eine Sache: Sie Situation hat mich irgendwie sehr sentimental gestimmt, wie ich schon berichtet habe. Als es dann zu kleinen Reden kam und auch ich zum Reden vor allen gebracht wurde, sind die Traenen nur so geflossen. Ich habe mich gefuehlt, wie in meiner Abschiedsrede, obwohl mir noch 2 Monate fehlen.
Montag: war ich nicht in der Schule, da wir am vorherigen Tag super spaet nach Hause gekommen sind. Am Morgen sind alle Freunde von Paz vorbeigekommen. Ich bin schon so gespannt, wie diese ganze Rueckkehrzeit fuer mich werden wird. Sie scheint echt gluecklich zu sein, wieder in Ecuador zu sein. :) Nachher sind wir alle zusammen noch zu verde limon gegangen, haben einen Fruchtsalat auf die neue Schwester mit den anderen Austauschschuelerinnen gegessen und dann ging es auch schon nach Hause, einen Film gucken. :)
Dienstag: war ich in der Schule, wo wir aber weiss Gott nicht gearbeit
Mittwoch: war ich wieder nicht im Coelgio, weil meine Schwester und ich und Car-Ralleys angeschaut haben. Meine Guete sind die Kerle hier Auto vernarrt. Unglaublich. Mir hat es nicht ganz so gut gefallen... Eher gesagt bin ich nicht so Auto-Fan. Daran liegt es vielleicht. Den Rest des Tages habe ich mit meiner Mama verbracht. Sie ist so cool.
Sooo, meine Lieben. Jetzt werde ich meine weitere Schulzeit nochmals sinnvoll in Zeichnen verwenden. In diesem Moment sitze ich mit Sabrina und Bindy im Computerraum und allen ist es egal. Man, man... Ecuador.
Liebste Gruesse,
Johanna
Dienstag, 4. Mai 2010
Casa blanca
Hallo meine Lieben!
Frisch gebraunt (oh ja, schwarz wie die Nacht) bin ich wieder zurueck aus dem wunderschoenen Esmeraldas, einer Kuestenprovinz im Norden Ecuadors.
Das genaue Ziel unserer 10 stuendigen Reise war "Casa blanca". Casa blanca ist ein kleines Kaeffchen gleich am Strand, welches nur aus weissen Hausern besteht.
Los ging es am Donnerstagmorgen um 4 Uhr mit Familie Nummer 1, Ivanna und m
einen Austauschmaedchen. Diese fruehe Abreise haetten wir uns auch sparen koennen, da wir schon nach 15 Minuten in einem Stau, provoziert durch einen Unfall, standen. Das fuer 2 Stunden. Wie herrlich. Naja, ob ihr es glaub oder nicht, habe mich schon so sehr an Auto fahren gewoehnt, dass mir selbst 10 Stunden nichts mehr ausmachen. Eeeeeeendlich angekommen, haben wir vor Ort dann das kleine Paradies bezogen. Eine kleine, wunderschoene Wohnung vollgestopft mit Kram von 4 Auslaenderinnen und 5 Ecuatorianern. Klein, ab
er gemuetlich und vorallem: HEISS! Meine Guete, habe ich geschwitzt. Das war kein Problem, denn siehe aus dem Fenster: EIN POOL! Und nur einige Meter entfernt: DAS MEER! Ein Traum. Man, man. Da konnte die Freude nicht anders, als in meinem Herzen hochzusteigen. :) Haben uns dann Barfuss aufgemacht um den Strand ein wenig auszukunden. Sind dabei auf ein paar Einwohner gestossen, denn mehr gibt Casa Blanca in dieser Jahreszeit nicht her. Die Hochsaison ist im Juli, August. Fuer uns jedoch kein Problem, sondern einfach nur entspannend und e
rholend. Der wunderschoene Sonnenuntergang hat dieses feeling nur unterstuetzt. :)
Am Freitag haben wir fast den ganzen Tag im Pool verbracht, bis meine ersten Eltern uns dann nach Atacames, einer Stadt ca. eine halbe Stunde von Casa blanca entfernt, auf ein paar Drinks eingeladen haben. Wir kamen dort an un dich fuehlte mich sofort an Montañita erinnert. Die ganze Promenade bestueckt mit kleinen suessen Cocktail-Bars. Aus allen ecken un Kannten toent suedamerikanische Musik. Alle gruessen freundlich. Urlaub. Haben un
s einen Markt mit lauter wunderschoenen Sachen angeschaut und haben dann ein paar frischgepresste Saefte getrunken. Von dort aus ging zu einer Bar, wo 6 Taenzer eine Show abgeliefert haben, die sich gewaschen hatte. Meine Guete, sie haben getanzt wie Goetter und ausgesehen wie welche haben sie noch dazu. :) Jaja, ihr schwelkt jetzt wahrscheinlich gerade auf Wolke 7, wie ich es tat und stellt euch in dieser Situation mal vor, dass euch genau diese Goetter auf die Buehne bitten, um mit ihnen zu tanzen. Das ist, was mir passierte!!!!!!!!!!!!!!! Habe Videos. Erklaeren kann man das nicht.
Dann ging es traumatisiert wieder nach Hause, eine Dusche, um den fremden Schweiss loszuwerden und ab ins Bett.
Am Samstag haben wir dem Wasser im Pool wieder Gesellschaft geleistet und sind dann nach Mompiche gefahren. Eine Stunde Fahrt gespickt von traumhaften Aussichten, aber auch Leuten, die ihre Kleidung im Fluss waschen, da ihnen nichts anderes uebrig bleibt. Das erzaehle ich euch, um den Kontrast zu verdeutlichen, der sich zu dem grossen Hotel mit den vielen Pools und dem allenclusive-Programm herausspiegelt, welches wir besucht haben fuer die naechsten Ferien der Prietos. Man, man. Wie unfair die Welt doch machmal ist. Das kurz vergessen, war
ich einfach nur geschockt von dem Luxus, welchen dieses Hotel offenbarte. Ein reines Paradies. Unglaublich.
Haben uns leider nur fuer eine Fuehrung dort aufgehalten und dann ging es auch schon wieder zurueck, vorbei an den armen Leuten, aber schoenen Landschaften in unseren Pool. Haben dann Pizza bestellt, Karten gespielt und das war es dann auch schon als wir am naechsten Morgen mit gepackten Taschen wieder die Idylle verliessen und uns auf in die Anden machten.
EIN WUNDERVOLLER TRIP!
Lang lebe das vielfaeltige Ecuador.
Liebste Gruesse,
Johanna
Frisch gebraunt (oh ja, schwarz wie die Nacht) bin ich wieder zurueck aus dem wunderschoenen Esmeraldas, einer Kuestenprovinz im Norden Ecuadors.
Das genaue Ziel unserer 10 stuendigen Reise war "Casa blanca". Casa blanca ist ein kleines Kaeffchen gleich am Strand, welches nur aus weissen Hausern besteht.
Los ging es am Donnerstagmorgen um 4 Uhr mit Familie Nummer 1, Ivanna und m
Am Freitag haben wir fast den ganzen Tag im Pool verbracht, bis meine ersten Eltern uns dann nach Atacames, einer Stadt ca. eine halbe Stunde von Casa blanca entfernt, auf ein paar Drinks eingeladen haben. Wir kamen dort an un dich fuehlte mich sofort an Montañita erinnert. Die ganze Promenade bestueckt mit kleinen suessen Cocktail-Bars. Aus allen ecken un Kannten toent suedamerikanische Musik. Alle gruessen freundlich. Urlaub. Haben un
Am Samstag haben wir dem Wasser im Pool wieder Gesellschaft geleistet und sind dann nach Mompiche gefahren. Eine Stunde Fahrt gespickt von traumhaften Aussichten, aber auch Leuten, die ihre Kleidung im Fluss waschen, da ihnen nichts anderes uebrig bleibt. Das erzaehle ich euch, um den Kontrast zu verdeutlichen, der sich zu dem grossen Hotel mit den vielen Pools und dem allenclusive-Programm herausspiegelt, welches wir besucht haben fuer die naechsten Ferien der Prietos. Man, man. Wie unfair die Welt doch machmal ist. Das kurz vergessen, war
Haben uns leider nur fuer eine Fuehrung dort aufgehalten und dann ging es auch schon wieder zurueck, vorbei an den armen Leuten, aber schoenen Landschaften in unseren Pool. Haben dann Pizza bestellt, Karten gespielt und das war es dann auch schon als wir am naechsten Morgen mit gepackten Taschen wieder die Idylle verliessen und uns auf in die Anden machten.
EIN WUNDERVOLLER TRIP!
Lang lebe das vielfaeltige Ecuador.
Liebste Gruesse,
Johanna
Rodeo, despedida no.1,...
Und mal wieder Neues aus dem Sueden.
Buenas noches. :)
Wo war ich stehen geblieben? Genau, Alex' Geburtstag.
Sind doch nicht reiten gegangen, aber ganz habe ich das Thema doch nicht umgangen, denn abends haben meine Eltern mich zum Rodeo im amerikanischen Stil eingeladen. Bin mit Bindy von einem meeting mit Alex im geliebten Verde Limon nach Hause gefahren, wo ich dann Ivanna angetroffen habe, die ich dann ein bisschen schick gemacht habe und dann sind wir auch schon zu 2. zum Haus eines Freundes gefahren, von woaus es dann auch schon direkt zum "plaza de torros" ging. Ich hatte nicht bedacht, dass Riobamba in der Nacht mehr als kalt ist, von daher habe ich mir mit meinem mikrigen Pullover den Po abgefroren, als wir dann auf den Stufen Platz genommen hatten. Dann ging es auch schon los. Die jungen Pferde waren vollkommen aus dem Hausschen als die aus ihren Boxen gelassen wurden und haben die Reiter abgeschmissen, als waeren sie aus Watte. War echt interessant mit anzusehen, auch wenn ich aus einigen Gruenden das Spektakel nicht zu Ende verfolgen konnte. Danach bin ich dann zu Alex' Haus gelaufen, von woaus wir dann Bindy aufgesucht haben und uns auf zu "San Valentin" gemacht haben, wo es mal wieder geniale mexikanische Kueche gab. Delicioso. :) Dann ging es ein wenig angezhumirt in die Disco, wo ich mal wieder viele nette Leute kennen gelernt habe...
Den Sonntag danach habe ich zu Hause verbracht und einfach nur relaxed. Auch mal ganz schoen, gell?
Am 26. haben Bindy und ich uns nach Ambato begeben aus einem weniger netten Grund. Es Es war die letzte Gelegenheit uns von einem Freund aus Wyoming zu verabschieden. Sind den ganzen morgen durch die Stadt gelaufen, in der Hoffnung eine Ecuador-Flagge zu
sichtigen. Sind dann letztendlich auch fuendig geworden, was mich gefreut hat, da wir Justin darauf unterschreiben lassen wollten, was wir dann vergessen konnten, da der Stoff mehr als miserabel war. Ende vom Lied mit einem kleinen Ratschlag an die neuen Austauschschueler: Nehmt euch eine Flagge aus Deutschland mit. :) Der Abschied war echt traurig und laesst mich wissen, dass es nun los geht mit der nach Hause-Fliegerei. Bei mir ist es noch nicht ganz soweit, aber dafuer bei vielen anderen. Traurig aber wahr.
Dienstag war ich mit meiner Mama was essen, habe Freunde getroffen, bin dann mit denen was essen gegangen und dan ging es nach Hause in mein Bett. Was tut man nicht alles fuer die Figur.
Der Mittwoch: Umso langweiliger. Habe meine Sachen gepackt fuer...
Man siehe naechsten Beitrag.
Ich hoffe, euch geht es gut!
Liebste Gruesse,
Johanna
Buenas noches. :)
Wo war ich stehen geblieben? Genau, Alex' Geburtstag.
Sind doch nicht reiten gegangen, aber ganz habe ich das Thema doch nicht umgangen, denn abends haben meine Eltern mich zum Rodeo im amerikanischen Stil eingeladen. Bin mit Bindy von einem meeting mit Alex im geliebten Verde Limon nach Hause gefahren, wo ich dann Ivanna angetroffen habe, die ich dann ein bisschen schick gemacht habe und dann sind wir auch schon zu 2. zum Haus eines Freundes gefahren, von woaus es dann auch schon direkt zum "plaza de torros" ging. Ich hatte nicht bedacht, dass Riobamba in der Nacht mehr als kalt ist, von daher habe ich mir mit meinem mikrigen Pullover den Po abgefroren, als wir dann auf den Stufen Platz genommen hatten. Dann ging es auch schon los. Die jungen Pferde waren vollkommen aus dem Hausschen als die aus ihren Boxen gelassen wurden und haben die Reiter abgeschmissen, als waeren sie aus Watte. War echt interessant mit anzusehen, auch wenn ich aus einigen Gruenden das Spektakel nicht zu Ende verfolgen konnte. Danach bin ich dann zu Alex' Haus gelaufen, von woaus wir dann Bindy aufgesucht haben und uns auf zu "San Valentin" gemacht haben, wo es mal wieder geniale mexikanische Kueche gab. Delicioso. :) Dann ging es ein wenig angezhumirt in die Disco, wo ich mal wieder viele nette Leute kennen gelernt habe...
Den Sonntag danach habe ich zu Hause verbracht und einfach nur relaxed. Auch mal ganz schoen, gell?
Am 26. haben Bindy und ich uns nach Ambato begeben aus einem weniger netten Grund. Es Es war die letzte Gelegenheit uns von einem Freund aus Wyoming zu verabschieden. Sind den ganzen morgen durch die Stadt gelaufen, in der Hoffnung eine Ecuador-Flagge zu
Dienstag war ich mit meiner Mama was essen, habe Freunde getroffen, bin dann mit denen was essen gegangen und dan ging es nach Hause in mein Bett. Was tut man nicht alles fuer die Figur.
Der Mittwoch: Umso langweiliger. Habe meine Sachen gepackt fuer...
Man siehe naechsten Beitrag.
Ich hoffe, euch geht es gut!
Liebste Gruesse,
Johanna
Samstag, 24. April 2010
Fiestas de Riobamba
Hola mis queridos alla!
Todo bien?
Alles klar bei euch?
Nach meiner absoluten Traumreise gibt es schon wieder so Einiges zu erzaehlen.
Mir scheint, dass das Leben echt nie langweilig wird. ;)
Am Mittwochmorgen musste ich schon wieder mitten in der Nacht (7:00Uhr) aufstehen. Habe mich ein wenig huebsch gemacht
und dann ging es auch schon in Begleitung meines Vaters in die Stadt. Ihr koennt euch nicht vorstellen, welch ein Kampf das war, den ungefaehr 30000000 Leute hatten die gleiche Idee, sich auf ins Zentrum zu machen. Irgendwann war ich dann an meinem Ziel angekommen und dann ging es auch schon fast los, naemlich zu einer weiteren Parade in meinem Lebenslauf. Oh man. Diese Parade war eine Staatsparade und galt dem 21.April, an dem Riobamba unabhaengig wurde. Dementsprechend hatten wir alle unsere Gala-Uniformen an und wir, die Austauschschuelerinnen, wurden ausgestattet mit unseren Landesflaggen. Fertig prepariert sind wir dann marschierend los gegangen und haben uns von allen Seiten angaffen lassen, wie Zootiere. War eigentlich ganz cool, als mich mindestens 5 Kerle gefragt haben, ob ich nicht mit ihnen ein Foto machen koenne. Starfeeling. ;) Naja, dann irgendwann war das auch schon fertig und ich habe mich ei
n bisschen aufgerueht, bis ich dann mit Ivanna, Bindy, Sabrina und meinen ganzen Klassenkameraden zur Ferria gegangen bin. Habe mich irgendwie zu Hause gefuehlt, da es so ein Markt es wie zum Beispiel der Kappesmarkt in Raesfeld. :) Ganz viele verschiedene Staende, viel zu essen und jede Menge Leute. Ausserdem lief noch ein Konzert, was ziemlich cool war. Also insgesamt ein recht cooler und gefuellt von sehenswerter Sachen Tag. :)
Am Donnerstag habe ich mal wieder aus Versehen die Schule verpasst. Danach ging es mit meiner Mama in die Stadt, wo wir dann 2 zweit ein Internetcafe aufgesucht haben, da unser Internet zu Hause mal wieder Anfaelle hatte und ich mal wieder mit meinen Eltern reden wollte. Ist echt unglaublich, wie billig das Ganze ist. Man bezaehlt fuer ca. 3 Stunden nur 2 Dollar. :) Danach bin ich dann zu Ivanna gefahren, eher gesagt zu Bindy, wo wir dann fuer Alex g
ekocht haben, um ihren Geburtstag vorzufeiern. Haben typische Kueche aus unseren Laendern gekocht und es war ein heiden Spass. :) Danach haben wir unseren Sleepover mit 2 Filmen vorbereitet und dan ging es auch schon in den Selbigen. ;)
Als ich dann gestern, am Freitag, nach Hause gekommen bin, habe ich den Schla von Ivanna zu Ende gestrickt und dann ging es auch schon mit ihr, Bindy und einer Klassenkameradin zum Discovery-Parque. Auf Deutsch gesagt: KIRMES. Ich war echt beeindruckt, denn Riobamba hat eine Riesenauswahl an Dingen, die du dann tun kannst. Einziger Unterschied: Hier kostet eines dieser Dinge 1Dollar, in Deutschland mehr als 4Dollar. Aussderdem sehr lustig anzusehen, wie hier typische ecuatorianische Gerichte auf einer Kirmes verkauft werden, anstatt Curry-Pommes Rot-Weiss. :D Danach habe ich mir dann noch einen Film angeguckt und bin totmuede ins Bett gefallen.
Heute ist Alex' Geburtstag und wir haben uns ueberlebt reiten zu gehen. Mal schauen, was daraus wird. Jetzt will mich meine Mutter erstmal entfuehren, da ich immer nur ausser Haus bin, was den glaube ich nicht ganz so gut gefaellt.
Lasst es euch gut gehen.
Johanna
P.S. Hier die Aussicht unseres Balkones, bei freier Sicht:
Todo bien?
Alles klar bei euch?
Nach meiner absoluten Traumreise gibt es schon wieder so Einiges zu erzaehlen.
Mir scheint, dass das Leben echt nie langweilig wird. ;)
Am Mittwochmorgen musste ich schon wieder mitten in der Nacht (7:00Uhr) aufstehen. Habe mich ein wenig huebsch gemacht
Am Donnerstag habe ich mal wieder aus Versehen die Schule verpasst. Danach ging es mit meiner Mama in die Stadt, wo wir dann 2 zweit ein Internetcafe aufgesucht haben, da unser Internet zu Hause mal wieder Anfaelle hatte und ich mal wieder mit meinen Eltern reden wollte. Ist echt unglaublich, wie billig das Ganze ist. Man bezaehlt fuer ca. 3 Stunden nur 2 Dollar. :) Danach bin ich dann zu Ivanna gefahren, eher gesagt zu Bindy, wo wir dann fuer Alex g
Als ich dann gestern, am Freitag, nach Hause gekommen bin, habe ich den Schla von Ivanna zu Ende gestrickt und dann ging es auch schon mit ihr, Bindy und einer Klassenkameradin zum Discovery-Parque. Auf Deutsch gesagt: KIRMES. Ich war echt beeindruckt, denn Riobamba hat eine Riesenauswahl an Dingen, die du dann tun kannst. Einziger Unterschied: Hier kostet eines dieser Dinge 1Dollar, in Deutschland mehr als 4Dollar. Aussderdem sehr lustig anzusehen, wie hier typische ecuatorianische Gerichte auf einer Kirmes verkauft werden, anstatt Curry-Pommes Rot-Weiss. :D Danach habe ich mir dann noch einen Film angeguckt und bin totmuede ins Bett gefallen.
Heute ist Alex' Geburtstag und wir haben uns ueberlebt reiten zu gehen. Mal schauen, was daraus wird. Jetzt will mich meine Mutter erstmal entfuehren, da ich immer nur ausser Haus bin, was den glaube ich nicht ganz so gut gefaellt.
Lasst es euch gut gehen.
Johanna
P.S. Hier die Aussicht unseres Balkones, bei freier Sicht:
Mittwoch, 21. April 2010
♥¡GALAPAGOS!♥
Meine Lieben!
Wahrscheinlich habt ihr euch schon an dem "Das war echt das Schoenste, was ich je gesehen habe!" satt gelesen. Jedes mal, wenn ich es geschrieben habe, war es vollkommen ernst gemeint, aber was ich in den letzten 5 Tagen gesehen habe, war so unglaublich, dass selbst dieser Satz es nicht beschreiben kann.
Die Galapagos-Inseln!
Tag 1: Wir sind mal wieder um 5 Uhr ins Taxi gestiegen, was unsere Eltern und angeheuert hatten und haben uns nach Quito zum Flughafen transportieren lassen. Ich war schon total aufgeregt und habe mich gefreut dann endlich am Flueghafen alle meine Freunde wieder in meine Arme schliessen zu koennen. Wir haben dann Koffer aufgegeben, bzw. ich meine coole Indio-Tasche und sind dann auch schon ins Flugzeug gestiegen. Ich habe neben Mar
garet aus den USA gesessen und wir haben uns auf Spanisch unterhalten. Das faellt mittlerweile so ziemlich allen leichter, als das fast vergessene Englisch. Nach ca. 2 Stunden im Flieger und der Aussicht auf den pazifischen Ozean, fiehlen uns dann endlich die kleinen Punkte im tuerkiesen Meerwasser auf. Las islas de Galapagos! Ein paar Minuten spaeter und ansteigener Aufregung hatten wir dann endlich den so lang erwarteteten Galapagos-Boden unter uns. Nach ein paar Schwierigkeiten der anderen sind wir dann mit dem Bus des Flughafens zu einem Boot transportiert worden. Die ersten Eindruecke allein habe mir schon die Sprache v
erschlagen. Landschaften aus dem Bilderbuch. Ich war bester Laune, als wir dann von der Insel Baltra auf die Insel Santa Cruz verschifft wurden, auf der wir die Tage ueber lebten. Im Hotel Ninfa angekommen haben dann unsere Zimmer bezogen und wurden dann von unserem Guide eingefuehrt. Ich habe mit Margaret und Lisa, einer Taiwanesin, in einem Zimmer geschlafen, alles gut. Das Hotel war echt der Wahnsinn. Mit Pool und allem drum und dran. Auch das Essen war, wie versprochen, koestlich! Danach ging es zur Estacion cientifica Charles Darwin, wo wir uns die weltweit beruehmten Riesenschildkroeten, wie auch die Leguane angesehen haben. Auch die Schildkroete soltario Jorge wurde bestaunt, der der letzte Nachfahre seiner Spezie ist und sich einfach nicht vermehren moechte, somit also vom Aussterben bedroht ist. Charles Darwin war ein britischer Naturforscher und hat um 1835 zum ersten mal die Inseln betreten. Nach dieser Exkursion haben wir uns dann auf zum Malecon von Santa Cruz gemacht und dort fast die ganze Nacht verbracht.
Tag 2: Nach ein paar Stunden Schlaf haben wir uns um 8 Uhr auf dem Weg gemacht. Es war heiss und ich bin fast eingegangen vor lauter Hitze. Das war jedoch schnell vergesse
n, als wir dann an dem schoensten Strand ever angekommen sind. Schneeweisser, feiner Sand und Wasser blau und klar wie der Himmel. Zum Schwimmen ging es zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht, denn unser Weg hat uns durch einen Kakteen-Wald getrieben. Am anderen Ende erwartete uns eine wunderschoene Lagune, wo wir dann baden koennten, da das Meer sehr gefaherlich war. Das Wasser dort nicht minder tuerkies und der Strand nicht minder weiss. Dort haben wir dann ein paar Stunden verbracht, inclusive Badenixen-feeliging. Einfach purer Urlaub. Dann ging es vom Hunger getrieben wieder ins Hotel. Am Nachmittag sind wir mit dem Guide zu einem Tunnel gefahren. Wer Tropfsteinhoehlen aus Deutschland kennt, der wird v
on diesem Tunnel ein bisschen gelangweilt sein, so wie ich es war. Nichts desto trotz war es lustig in Begleitung der anderen Austauschschueler. Danach hatten wir wieder Freizeit und haben uns auf zur Robbenfuetterung gemacht, was mehr als cool war, da die Fischer ihre Fische ausgehuellt haben und wir die Robben und Pelikane mit deren Innereinen fuettern konnten. Meine Guete sind die darauf abgegangen. Die Nacht wurde auf dem Steg verbracht, was super chillig und frisch war. :)
Tag 3: Wir sind mal wieder frueh augestanden und dann ging es auch schon in 2 Gruppen zu dem Hotel nahegelegenen Yachten. Bevor ich euch von den Dingen erzaehlt habe, die wir gemacht haben, moechte ich noch ein paar Worte zu diesen Yachten abgeben, denn: Es war die selbe Yacht, auf der auch Leonardo DiCaprio letztes Wochenende gefahren wurde. Er hat sogar das selbe Klo benutzt. :D Man, man. Und genau das Gleiche auch mit Bill Gates. Was meint ihr, wie wir uns danach gefuehlt haben, als sie uns davon erzaehlt haben?! ;) Man, man. Naja, aber jetzt mal wieder zur Sache, denn auf dieser Yacht ging es zum absoluten Hoehepunkt meiner ganzen Reise. DAS SCHNORCHELN. Das Schnorcheln mit Robben, Fischen jeglicher Art und Farben, die ich mir selbst in meinen schoensten Trauemen nicht haette vorstellen koennen. Es war einfach nur unglaublich schoen. Wenn ihr schonmal "Findet Nemo" gesehen habt, dann koennt ihr euch die Fische vielleicht ein wenig vorstellen. ;) Danach sind wir mit dem Boot weiter gefahren, ein bisschen gelaufen, bis wir dann zu den Klippen namens "Las
grietas" gekommen sind. Klippen, unglaublich hoch und in der Mitte Wasser so klar und vielleicht sogar noch klarer, als in Pools. Ein Panorama, was sich gewaschen hatte. Alle waren wir einfach nur von den Socken. Auch dort haben wir wieder geschnorchelt und haben den Ecuatorianern beim Klippenspringen zugesehen, was wir leider nicht durften. Weiss aber auch nicht, ob ich es mir ueberhaupt zugetraut haette, da sie auf der einen Seite 10 Meter hoch sind und auf der anderen Seite 14. Also ganz schoen hoch.
Dann sind wir zurueck zum Hotel und haben uns mit ein paar Mann zu einer super coolen Lagune aufgemacht. Wasser umringt von Baumen, Streuchern und trotzdem konnte ich im Wasser immer noch meine Fuesse sehen, so klar war es. Dann wurde wieder auf dem Steg gechillt und ab ins Bett.
Tag 4: Morgens ging es wieder aufs Boot zu einem neuen Schnorchel-Platz. Wieder ein wunderschoener Ausblick auf's Drumherum und unter Wasser der Brueller: Ich bin zu den anderen geschnorchelt, die alle relativ dicht aneinandere geschnorchelt haben und habe dort einen Fischschwarm entdeckt, der mindestens 100.000 Fische beinhaltete. Sie haben eine riesen Flaeche eingenommen. Ich habe erst gar nicht gecheckt, warum es an dieser Stelle so dunkel war. Naja, aber das ist als Firlefanz, bis ich dann um mich herum (Achtung:) !!!!!HAIE!!!!! gesehen habe. Meine Guete, habe ich mir erschrocken, aber als ich dann mitbekommen hatte, dass die anderen es auch schon mitbekommen hatten und nichts unternahmen, war mir dann doch schon wohler zu Mute. :) Oh mein Gott, es war so atemberaubend. Ich habe in diesem Moment kleinen Clue, ob ihr euch auch nur im Geringsten vorstellen koennt, wie schoen das alles war. Danach sind wir nochmal zu einem anderen Punkt zum Schnorcheln gefahren und auch das war wieder toll. Mein absolutes Highlight war, als eine Robbe so dicht an mich ran geschwommen ist, dass ich sie haette beruehren koennen. Diese dicken Dinger sind an Land drollig und suess, aber unter Wasser einfach nur grazioes und beeindruckend. :) Spaeter haben wir uns auf zum Souvenir-Shopping gemacht und dann ging es auf eine Hacienda, wo wir dann unser
Abschlussessen hatten. Karaoke, Pool, Pferde, tolles Essen, tolle Leute, perfekter Abend.
Tag 5: Gerade augewacht ging es zum letzten Fruehstueck, Sachen wurden gepackt und dann ging es auch schon in den Bus, der uns wieder zum Schiff bringen sollte. Vorher haben wir aber noch Halt bei den Crateres Hemelos gemacht. Riesengrosse Krater, die damals bei Vulkanausbruechen entstanden sind. Auch das war wieder mal mehr als eindruecksvoll. Auf dem Schiff habe ich mich dann vom tuerkiesen Wasser verabschiedet, da es danach direkt fuer uns in Flugzeug ging.
Mein Resumee dieser Reise ist:
Es waren die wohl schoensten, beindrueckensten und unvergesslichsten Tage meines Lebens. Und auch an dieser Stelle kann ich nur wieder betonen, dass man mit der Entscheidung, nach Ecuador zu gehen, die absolut richtige trifft. :)
Ich hoffe, euch geht es gut.
Liebe Gruesse,
Johanna
Wahrscheinlich habt ihr euch schon an dem "Das war echt das Schoenste, was ich je gesehen habe!" satt gelesen. Jedes mal, wenn ich es geschrieben habe, war es vollkommen ernst gemeint, aber was ich in den letzten 5 Tagen gesehen habe, war so unglaublich, dass selbst dieser Satz es nicht beschreiben kann.
Die Galapagos-Inseln!
Tag 1: Wir sind mal wieder um 5 Uhr ins Taxi gestiegen, was unsere Eltern und angeheuert hatten und haben uns nach Quito zum Flughafen transportieren lassen. Ich war schon total aufgeregt und habe mich gefreut dann endlich am Flueghafen alle meine Freunde wieder in meine Arme schliessen zu koennen. Wir haben dann Koffer aufgegeben, bzw. ich meine coole Indio-Tasche und sind dann auch schon ins Flugzeug gestiegen. Ich habe neben Mar
erschlagen. Landschaften aus dem Bilderbuch. Ich war bester Laune, als wir dann von der Insel Baltra auf die Insel Santa Cruz verschifft wurden, auf der wir die Tage ueber lebten. Im Hotel Ninfa angekommen haben dann unsere Zimmer bezogen und wurden dann von unserem Guide eingefuehrt. Ich habe mit Margaret und Lisa, einer Taiwanesin, in einem Zimmer geschlafen, alles gut. Das Hotel war echt der Wahnsinn. Mit Pool und allem drum und dran. Auch das Essen war, wie versprochen, koestlich! Danach ging es zur Estacion cientifica Charles Darwin, wo wir uns die weltweit beruehmten Riesenschildkroeten, wie auch die Leguane angesehen haben. Auch die Schildkroete soltario Jorge wurde bestaunt, der der letzte Nachfahre seiner Spezie ist und sich einfach nicht vermehren moechte, somit also vom Aussterben bedroht ist. Charles Darwin war ein britischer Naturforscher und hat um 1835 zum ersten mal die Inseln betreten. Nach dieser Exkursion haben wir uns dann auf zum Malecon von Santa Cruz gemacht und dort fast die ganze Nacht verbracht.Tag 2: Nach ein paar Stunden Schlaf haben wir uns um 8 Uhr auf dem Weg gemacht. Es war heiss und ich bin fast eingegangen vor lauter Hitze. Das war jedoch schnell vergesse
Tag 3: Wir sind mal wieder frueh augestanden und dann ging es auch schon in 2 Gruppen zu dem Hotel nahegelegenen Yachten. Bevor ich euch von den Dingen erzaehlt habe, die wir gemacht haben, moechte ich noch ein paar Worte zu diesen Yachten abgeben, denn: Es war die selbe Yacht, auf der auch Leonardo DiCaprio letztes Wochenende gefahren wurde. Er hat sogar das selbe Klo benutzt. :D Man, man. Und genau das Gleiche auch mit Bill Gates. Was meint ihr, wie wir uns danach gefuehlt haben, als sie uns davon erzaehlt haben?! ;) Man, man. Naja, aber jetzt mal wieder zur Sache, denn auf dieser Yacht ging es zum absoluten Hoehepunkt meiner ganzen Reise. DAS SCHNORCHELN. Das Schnorcheln mit Robben, Fischen jeglicher Art und Farben, die ich mir selbst in meinen schoensten Trauemen nicht haette vorstellen koennen. Es war einfach nur unglaublich schoen. Wenn ihr schonmal "Findet Nemo" gesehen habt, dann koennt ihr euch die Fische vielleicht ein wenig vorstellen. ;) Danach sind wir mit dem Boot weiter gefahren, ein bisschen gelaufen, bis wir dann zu den Klippen namens "Las
grietas" gekommen sind. Klippen, unglaublich hoch und in der Mitte Wasser so klar und vielleicht sogar noch klarer, als in Pools. Ein Panorama, was sich gewaschen hatte. Alle waren wir einfach nur von den Socken. Auch dort haben wir wieder geschnorchelt und haben den Ecuatorianern beim Klippenspringen zugesehen, was wir leider nicht durften. Weiss aber auch nicht, ob ich es mir ueberhaupt zugetraut haette, da sie auf der einen Seite 10 Meter hoch sind und auf der anderen Seite 14. Also ganz schoen hoch.Dann sind wir zurueck zum Hotel und haben uns mit ein paar Mann zu einer super coolen Lagune aufgemacht. Wasser umringt von Baumen, Streuchern und trotzdem konnte ich im Wasser immer noch meine Fuesse sehen, so klar war es. Dann wurde wieder auf dem Steg gechillt und ab ins Bett.

Tag 4: Morgens ging es wieder aufs Boot zu einem neuen Schnorchel-Platz. Wieder ein wunderschoener Ausblick auf's Drumherum und unter Wasser der Brueller: Ich bin zu den anderen geschnorchelt, die alle relativ dicht aneinandere geschnorchelt haben und habe dort einen Fischschwarm entdeckt, der mindestens 100.000 Fische beinhaltete. Sie haben eine riesen Flaeche eingenommen. Ich habe erst gar nicht gecheckt, warum es an dieser Stelle so dunkel war. Naja, aber das ist als Firlefanz, bis ich dann um mich herum (Achtung:) !!!!!HAIE!!!!! gesehen habe. Meine Guete, habe ich mir erschrocken, aber als ich dann mitbekommen hatte, dass die anderen es auch schon mitbekommen hatten und nichts unternahmen, war mir dann doch schon wohler zu Mute. :) Oh mein Gott, es war so atemberaubend. Ich habe in diesem Moment kleinen Clue, ob ihr euch auch nur im Geringsten vorstellen koennt, wie schoen das alles war. Danach sind wir nochmal zu einem anderen Punkt zum Schnorcheln gefahren und auch das war wieder toll. Mein absolutes Highlight war, als eine Robbe so dicht an mich ran geschwommen ist, dass ich sie haette beruehren koennen. Diese dicken Dinger sind an Land drollig und suess, aber unter Wasser einfach nur grazioes und beeindruckend. :) Spaeter haben wir uns auf zum Souvenir-Shopping gemacht und dann ging es auf eine Hacienda, wo wir dann unser
Abschlussessen hatten. Karaoke, Pool, Pferde, tolles Essen, tolle Leute, perfekter Abend.Tag 5: Gerade augewacht ging es zum letzten Fruehstueck, Sachen wurden gepackt und dann ging es auch schon in den Bus, der uns wieder zum Schiff bringen sollte. Vorher haben wir aber noch Halt bei den Crateres Hemelos gemacht. Riesengrosse Krater, die damals bei Vulkanausbruechen entstanden sind. Auch das war wieder mal mehr als eindruecksvoll. Auf dem Schiff habe ich mich dann vom tuerkiesen Wasser verabschiedet, da es danach direkt fuer uns in Flugzeug ging.
Mein Resumee dieser Reise ist:
Es waren die wohl schoensten, beindrueckensten und unvergesslichsten Tage meines Lebens. Und auch an dieser Stelle kann ich nur wieder betonen, dass man mit der Entscheidung, nach Ecuador zu gehen, die absolut richtige trifft. :)
Ich hoffe, euch geht es gut.
Liebe Gruesse,
Johanna
Freitag, 16. April 2010
Vorbereitungen der Feste
Hallo noch Deutschland!
Wie geht es euch?
Bevor ich in die hochstwahrscheinlich schoenste und beeindruckenste Woche meines Austausches starte, moechte ich euch doch glatt noch einmal updaten. ;)
Im Moment laufen in allen Regionen Riobambas die Vorbereitungen fuer die fiestas auf Hochtouren. So auch an meiner Schule. Vielleicht sogar besonders an meiner Schule, was wahrscheinlich der Grund dafuer ist, dass ich schon seit einer erstaunlich langen Ze
it nicht mehr dem Unterricht entledigt wurde.
Am Montag habe ich meinen ganzen Schultag damit verbracht, den Tanz von einigen Kameraden zu betaunen, den sie am Samstag in der Parade "de la alegria" (der Freude) tanzen werden. Sieht echt mega cool aus und ich bin immer wieder davon begeistert, wie gut die Jungs hier tanzen koennen. Sie sind um Laengen besser, als in Deutschland. Tut mir Leid. ;) Abends waren gute Freunde meiner Eltern hier und ich habe meinen Schal wieder ein wenig verlaengert, waehrend zu meinem Wortschatz so einige Woerter hinzugefuegt wurden.
Am Dienstag hatte ich (ratet, was ich hatte) FREEEEEEI! :D Und jetzt ratet warum...
Weil es der Tag "del maestro war" (des Lehrers). :D:D Ich glaube, dass ich den Fakt, dass die Ecuatorianier einen Tag fuer jede Kleiigkeit haben, schon mal angemerkt habe. Dieser Tag jedoch ist ein bisschen uebertrieben, oder was meint ihr? Naja, will mal nicht meckern, denn es ist schliesslich zu Gunsten aller. Wer hat schon was gegen freie Schultage? ;) Habe diesen Tag zu Hause mit den anderen Rotary-Austauschschuelerinnen verbracht und wir hatten eine mege Freude, da uns die Namen der naechstes Jahr-kommenden Austauschschuelern genannt wurden. :) Falls ihr das jetzt lest, fuehlt euch gegruesst. :) Danach sind wir wieder mal tanzen gegangen. Fuesse spueren ist danach leider ausgeschlos
sen.
Am Mittwoch hatte ich den schoensten Schultag meines Lebens. Schoenster Schultag des Leben und Ecuador passt nicht so wirklch zusammen, aber es ist wirklich wahr, da ich den ganzen Tag nur das gemacht habe, was ich am allermeisten mag. Habe erst Averys Gesicht geschminkt, was mich etwa 3 Stunden gekostet hat und danach haben wir Masken angemalt, was auch super war. :) Es Leben die Vorbereitungen fuer die Feste Riobambas. :)
Genau das habe ich auch heute getan, nur dass Averys Gesicht 3 mal herhalten musste, fuer 3 Masken. Herrlich!
Soooo, jetzt aber zu meinem morgigen Reiseziel.
Unglaublich, aber wahr, es ist:
GAAALAAAAPAAGOOOOS!!!!!!!
Ich kann es gar nicht fassen.
Schon seitdem ich hier bin, wurde ich gefragt, ob ich die Inseln schonmal besucht habe und nie konnte ich mehr darauf antworten, als: "Nein, noch nicht, aber im April fliege ich." Und jetzt, meine Lieben, haben wir April und morgen um 10 Uhr geht mein Flieger aus Quito.
Ist ist echt so unfassbar wie schnell die Zeit verrennt. Ich weiss, ich erwaehne es immer und immer wieder, aber man muss sich nur die Tatsache vor Augen halten, dass ich jetzt nur noch eine 2-stellige Tageszahl vor mir habe, bis die Rueckkehr ansteht.
Mit diesen Worten wuensche ich euch schoene 5 Tage.
Ich melde mich, sobald ich den das Nataurwunder wieder verlassen und das heimische Riobamba betreten habe.
Liebste Gruesse,
Johanna
P.S. "Kleine" Schwester. Ich wuensche dir einen wunderschoenen Geburtstag. Lass das nun erlaubte Bier fliessen. ;) Habe dich schrecklich lieb!
Wie geht es euch?
Bevor ich in die hochstwahrscheinlich schoenste und beeindruckenste Woche meines Austausches starte, moechte ich euch doch glatt noch einmal updaten. ;)
Im Moment laufen in allen Regionen Riobambas die Vorbereitungen fuer die fiestas auf Hochtouren. So auch an meiner Schule. Vielleicht sogar besonders an meiner Schule, was wahrscheinlich der Grund dafuer ist, dass ich schon seit einer erstaunlich langen Ze
Am Montag habe ich meinen ganzen Schultag damit verbracht, den Tanz von einigen Kameraden zu betaunen, den sie am Samstag in der Parade "de la alegria" (der Freude) tanzen werden. Sieht echt mega cool aus und ich bin immer wieder davon begeistert, wie gut die Jungs hier tanzen koennen. Sie sind um Laengen besser, als in Deutschland. Tut mir Leid. ;) Abends waren gute Freunde meiner Eltern hier und ich habe meinen Schal wieder ein wenig verlaengert, waehrend zu meinem Wortschatz so einige Woerter hinzugefuegt wurden.
Am Dienstag hatte ich (ratet, was ich hatte) FREEEEEEI! :D Und jetzt ratet warum...
Am Mittwoch hatte ich den schoensten Schultag meines Lebens. Schoenster Schultag des Leben und Ecuador passt nicht so wirklch zusammen, aber es ist wirklich wahr, da ich den ganzen Tag nur das gemacht habe, was ich am allermeisten mag. Habe erst Averys Gesicht geschminkt, was mich etwa 3 Stunden gekostet hat und danach haben wir Masken angemalt, was auch super war. :) Es Leben die Vorbereitungen fuer die Feste Riobambas. :)
Genau das habe ich auch heute getan, nur dass Averys Gesicht 3 mal herhalten musste, fuer 3 Masken. Herrlich!
Soooo, jetzt aber zu meinem morgigen Reiseziel.
Unglaublich, aber wahr, es ist:
GAAALAAAAPAAGOOOOS!!!!!!!
Ich kann es gar nicht fassen.
Schon seitdem ich hier bin, wurde ich gefragt, ob ich die Inseln schonmal besucht habe und nie konnte ich mehr darauf antworten, als: "Nein, noch nicht, aber im April fliege ich." Und jetzt, meine Lieben, haben wir April und morgen um 10 Uhr geht mein Flieger aus Quito.
Ist ist echt so unfassbar wie schnell die Zeit verrennt. Ich weiss, ich erwaehne es immer und immer wieder, aber man muss sich nur die Tatsache vor Augen halten, dass ich jetzt nur noch eine 2-stellige Tageszahl vor mir habe, bis die Rueckkehr ansteht.
Mit diesen Worten wuensche ich euch schoene 5 Tage.
Ich melde mich, sobald ich den das Nataurwunder wieder verlassen und das heimische Riobamba betreten habe.
Liebste Gruesse,
Johanna
P.S. "Kleine" Schwester. Ich wuensche dir einen wunderschoenen Geburtstag. Lass das nun erlaubte Bier fliessen. ;) Habe dich schrecklich lieb!
Dienstag, 13. April 2010
Cuenca numero 4
Und nochmal ein froehliches "Hola" aus dem derzeit verregneten Riobamba.
Nach meinen wohl verbrachten Ostertagen im valle de los chillos, ging es wieder zurueck in meinen mal mehr, mal weniger gemochten Alltag. Habe mich am Montag den 5. April mit Ivanna verabredet und ihr all meine Lieben in dem Karnevalsvideo vorgestellt. Besonders von meinem Papi und seinen Kuensten war sie sehr angetan. :) Dann sind wir ins Haus meiner E
x-Uroma gefahren und dort habe ich dann einen Cousin aus England kennen gelernt, der aber irgendwie ein bisschen komisch war. Von da aus bin ich kurz mit meiner Tante zum Club gefahren, habe meine monatlichen 60 Dollar kassiert und dann ging es in ein herrliches Restaurant mit meiner alten Familie, wozu ich auch Ivanna's Familie zaehle. Haben Pizza gegessen und ich habe mich gefuehlt, wie ich alten Zeiten, als ich noch bei ihnen gewohnt habe. Man, man. Bin am 29. Januar umgezogen und jetzt haben wir schon April. Wie die Zeit doch verrennt.
Am naechsten Tag habe ich mich mit Ivanna und Alvaro bei Ivanna getroffen. Wurde ein Film geschaut und ausserdem haben wir noch ein paar Videos ausfindig gemacht, die Ivannas zukuenftigen, deutschen Akzent deutlich machen. :D Man, man, freu mich schon darauf meine kleine Ecuatorianerin mit dem sueddeutschen Akzent zu hoeren. Wisst ihr, dass der Werbespruch aus Baden-Wuerttemberg "Wir koennen alles, ausser Hochdeutsch" lautet? :D Danach habe ich bei ihr geschlafen und den naechsten Tag haben wir auch noch zusammen verbracht. Ausserdem haben wir uns von der Schule aus einen Vortrag ueber die Gesundheit der Menschheit angehoert. Es war naemlich der "dia de la salud" (der Tag der Gesundheit). Man, man, die haben hier echt Tage fuer alles. Genauso wie Koeniginnen. Tut nichts zur Sache.
Am Donnerstag ging es dann eeeeeendlich mal wieder in mein geliebtes Cuenca.
Bindy und Sabrina waren schon da, als Alex und ich dann nach 6 Stunden Busfahert endlich auch angekommen sind. Von da an ging das chillige Leben wieder los. Das chillige, aber auch hungrige Leben. Na gut, war okay, denn die neu ernannte Mutter Bindy hat fuer uns Ei mit Thunfisch und Kaese-Sandwich "gekocht". Lustig war's allemal. Unsere Tage sahen ungefaehr so aus:
Ich weiss, haha, wie lustig, Oma like... Aber wisst ihr was? Ich kann die ganzen Omas verstehen. Das ist ein Riesenspass. :) Habe schon fast ein Schal fertig, der meiner lieben Iv
anna gehoeren wird, um den harten Winter im Sueden Deutschlands zu ueberleben. Und weil sie Geburtstag hatte. ;)
Leute, ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich Cuenca liebe. Die Naechte hier sind einfach der Wahnsinn. Oh man, ich hab euch noch nicht von meiner Donnerstagnacht berichtet.
Wir sind zuerst zum "Touri" gefahren, der hoechste Punkt Cuencas, von dem eine super Aussicht ueber die ganze Stadt hat. Wir hatten uns uberlegt, mit dem Taxi wieder runter zu fahren, was ohne Taxi jedoch recht schierig war. Also haben wir die Polizei angesprochen, die mit uns oben war, ob sie uns nicht helfen koennte. Und zack, sa
ssen die 4 Auslaenderinnen hinten im Cop-car. Bis hierhin ist diese Geschichte schon ein bisschen komisch. Aber nun zum Paradoxen. Wir sassen hinten auf der Ladeflaeche, dessen Pick up's. Ist das nicht in Deutschland mal mehr als verboten? VERBOTEN VON DER POLIZEI? :D Ein Riesenspass. Danach ging es in eine Bar und dann in die Gabbia. Waren ein bisschen frueh dran, also haben wir eine exklusive Fuehrung bekommen und freIen Eintritt, wie auch an den anderen 2 Tagen, sowie freie Drinks und Taxi-Service. Wie schoen es ist, blond zu sein. Hoert sich doof an, ist aber so. ;)
Soooo...
Nochmal:
CUENCA FOREVER!
Ich hoffe, euch geht es gut!
Johanna
Nach meinen wohl verbrachten Ostertagen im valle de los chillos, ging es wieder zurueck in meinen mal mehr, mal weniger gemochten Alltag. Habe mich am Montag den 5. April mit Ivanna verabredet und ihr all meine Lieben in dem Karnevalsvideo vorgestellt. Besonders von meinem Papi und seinen Kuensten war sie sehr angetan. :) Dann sind wir ins Haus meiner E
x-Uroma gefahren und dort habe ich dann einen Cousin aus England kennen gelernt, der aber irgendwie ein bisschen komisch war. Von da aus bin ich kurz mit meiner Tante zum Club gefahren, habe meine monatlichen 60 Dollar kassiert und dann ging es in ein herrliches Restaurant mit meiner alten Familie, wozu ich auch Ivanna's Familie zaehle. Haben Pizza gegessen und ich habe mich gefuehlt, wie ich alten Zeiten, als ich noch bei ihnen gewohnt habe. Man, man. Bin am 29. Januar umgezogen und jetzt haben wir schon April. Wie die Zeit doch verrennt.Am naechsten Tag habe ich mich mit Ivanna und Alvaro bei Ivanna getroffen. Wurde ein Film geschaut und ausserdem haben wir noch ein paar Videos ausfindig gemacht, die Ivannas zukuenftigen, deutschen Akzent deutlich machen. :D Man, man, freu mich schon darauf meine kleine Ecuatorianerin mit dem sueddeutschen Akzent zu hoeren. Wisst ihr, dass der Werbespruch aus Baden-Wuerttemberg "Wir koennen alles, ausser Hochdeutsch" lautet? :D Danach habe ich bei ihr geschlafen und den naechsten Tag haben wir auch noch zusammen verbracht. Ausserdem haben wir uns von der Schule aus einen Vortrag ueber die Gesundheit der Menschheit angehoert. Es war naemlich der "dia de la salud" (der Tag der Gesundheit). Man, man, die haben hier echt Tage fuer alles. Genauso wie Koeniginnen. Tut nichts zur Sache.
Am Donnerstag ging es dann eeeeeendlich mal wieder in mein geliebtes Cuenca.
Bindy und Sabrina waren schon da, als Alex und ich dann nach 6 Stunden Busfahert endlich auch angekommen sind. Von da an ging das chillige Leben wieder los. Das chillige, aber auch hungrige Leben. Na gut, war okay, denn die neu ernannte Mutter Bindy hat fuer uns Ei mit Thunfisch und Kaese-Sandwich "gekocht". Lustig war's allemal. Unsere Tage sahen ungefaehr so aus:
- Schlafen,
- schlafen,
- schlafen,
- Mall oder Centro von Cuenca,
- ein bisschen schlafen,
- PAAAAAAARTYYY!
Ich weiss, haha, wie lustig, Oma like... Aber wisst ihr was? Ich kann die ganzen Omas verstehen. Das ist ein Riesenspass. :) Habe schon fast ein Schal fertig, der meiner lieben Iv
anna gehoeren wird, um den harten Winter im Sueden Deutschlands zu ueberleben. Und weil sie Geburtstag hatte. ;)Leute, ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich Cuenca liebe. Die Naechte hier sind einfach der Wahnsinn. Oh man, ich hab euch noch nicht von meiner Donnerstagnacht berichtet.
Wir sind zuerst zum "Touri" gefahren, der hoechste Punkt Cuencas, von dem eine super Aussicht ueber die ganze Stadt hat. Wir hatten uns uberlegt, mit dem Taxi wieder runter zu fahren, was ohne Taxi jedoch recht schierig war. Also haben wir die Polizei angesprochen, die mit uns oben war, ob sie uns nicht helfen koennte. Und zack, sa
ssen die 4 Auslaenderinnen hinten im Cop-car. Bis hierhin ist diese Geschichte schon ein bisschen komisch. Aber nun zum Paradoxen. Wir sassen hinten auf der Ladeflaeche, dessen Pick up's. Ist das nicht in Deutschland mal mehr als verboten? VERBOTEN VON DER POLIZEI? :D Ein Riesenspass. Danach ging es in eine Bar und dann in die Gabbia. Waren ein bisschen frueh dran, also haben wir eine exklusive Fuehrung bekommen und freIen Eintritt, wie auch an den anderen 2 Tagen, sowie freie Drinks und Taxi-Service. Wie schoen es ist, blond zu sein. Hoert sich doof an, ist aber so. ;)Soooo...
Nochmal:
CUENCA FOREVER!
Ich hoffe, euch geht es gut!
Johanna
Ostern - Pascua
So, meine Lieben.
Es ist endlich wieder Zeit fuer einen neuen Eintrag, nachdem ich euch jetzt schon so einige Tage im Stich gelassen habe. :P
Alles klar bei euch?
Mittlerweile ist Ostern vorueber. Ein Ostern, was sich fuer mich leider ohne Eier abgespielt hat.
Naja, aber erstmal von meinem kleinen Jetlag (was man ja eigentlich nicht so nennen kann), nach meiner tollen Reise nach Montañita und Co. Habe diesem Trip noch 3 Tage gedankenverloren hinterher gehangen, so begeistert war ich. Am Mittwoch, den 31. Maerz habe ich dann endlich mein Packet von der Post abholen koennen, wodrum ich echt kaempfen musste. Und nochmal toent aus meinem Munde der mehr als sauere Satz: "ICH HASSE DICH, POST IN ECUADOR!"
Naja, der Hass in mir war dann aber schon nach wenigen Minutens des Packet-in-der-Hand-haltens wieder verschwunden, da ich gluecklicher Besitzerin einer 3 Kilogramm-Fressbox war. Nochmal einen herzlichen Dank an meine Mama an dieser Stelle. Ich bin zwar jetzt nochmal ein paar Pfund schwerer, aber was nimmt man nicht alles in Kauf fuer ein bisschen Genuss der Heimat. :) Ausserdem hatte ich nochmal mein ganz persoenliches Karneval, da sie mir auch die DVD der diesjaehrigen Karnevalssitzung geschickt hat. Ich habe mich so gefreut und die derzeit mit mir bleibende Bindy war etwas verwirrt, als ich meine Freundesausbrueche dann durch ein froehliches Tanzen im Wohnzimmer ausgedrueckt habe.
Am ersten April ging es nach 2 Tagen im heimischen Riobamba dann in das Tal von Quito "el valle de los chillos". Dort habe ich dann meine neue Familie vaeterlicherseits kennen gelernt. Ich kann euch sagen, dass ich noch nie in meinem Leben ein so cooles Volk kennen gelernt habe. Zumindest nicht auf einem Haufen. Meine Guete, hatte ich einen Spass. Mein Vater hat 4 Schwestern und einen Bruder, diese Geschwister h
aben wiederum Ehepartner, wieder Kinder und die Kinder haben Kinder. Und das in einem Haus = PARTY! Die ersten Freundschaften geknuepft ging es dann an's Riesenbett-gestalten. Haben noch ein bisschen zusammen gesessen, "cafecito" getrunken und dann ging es auch schon in dessen genannte Bett mit 4 anderen Cousinen und einer Tante. Schlafen war jedoch ausgeschlossen, da ich nach dem gesehenen Gruselfilm doch etwas zu aengstlich war. Man, man. Schaut niemals das "Weisenhaus". Ausserdem schlief mein Vater im selbigen Zimmer, man koennte ihn auch "Holzfaeller" nennen, was noch ein weiterer Grund war. Am naechsten Tag kamen dann noch ein paar mehr Verwandte und unteranderem auch mein kleiner Cousin Juan Diego und seine Schwester Camillia. Leute, diese Winzlinge gehen auf eine englischsprachige Schule und sprechen besser Englisch, als ganz Riobamba zusammen. Wirklich. Wie ein Wunder standen diese beiden Knirpse vor mir - Englisch sprechen
d. Dann wurde das Festessen aufgetischt. Fuer mich war es eher ein Horroressen. Ein Suppe aus Banane, Fisch, Erdnuss und diese Mischung allein hat mir schon so einiges die Speiseroehre HOCHsteigen lassen, aber macht man nichts. Wo man durch muss, muss man durch. Am naechsten Tag sind wir in einen anderen Teil von Quito gefahren, Cumbaya. Dort haben wir dann den ganzen Tag essend verbracht, da gegrillt wurde. Wir waren in einem Teil des Ortes, der ziemlich reich ist, was bedeutet, dass die Anwohner dort einen eigenen Pool haben. Es war kalt, deswegen wurde mein Bikini an diesem Tag nicht ausgepackt. Anschliessend haben wir dann noch einen guten, wirklich guten Schokoladenkuchen gegessen, ich habe meine wirklich netten Konversationen beendet und dann ging es wieder nach Los chillos. :)
Am naechsten Tag wurde mir schon gleich am Morgen meine Laune verdorben, naemlich von Ivanna, die mir berichtete, dass sie nicht in meinen deutschem Distrikt kommt, sondern in die Naehe von Stuttgart. :( Hat mich echt traurig gemacht, da wir so viel versucht hatten, um sie in meinen Sistrikt zu schleusen. Wie es jedoch ausschaut, wird die die ersten paar Tage ihres Deutschlandaufenthalts in meinem Haus verbringen. Hoffen wir's.
Daurauf folgte meine Rueckkehr nach Riobamba.
Ein Resumee zu den Ostertagen?
Ich habe die bemalten Eier vermisst und besondern mit dir, Franzi, durch den Garten zu rasen und eine riesige Challenge aus dem Suchen zu machen.
Naja, naechstes Jahr, gell?
Wie waren eure Feiertage?
Liebste Gruesse nach Deutschland,
Johanna
Es ist endlich wieder Zeit fuer einen neuen Eintrag, nachdem ich euch jetzt schon so einige Tage im Stich gelassen habe. :P
Alles klar bei euch?
Mittlerweile ist Ostern vorueber. Ein Ostern, was sich fuer mich leider ohne Eier abgespielt hat.
Naja, aber erstmal von meinem kleinen Jetlag (was man ja eigentlich nicht so nennen kann), nach meiner tollen Reise nach Montañita und Co. Habe diesem Trip noch 3 Tage gedankenverloren hinterher gehangen, so begeistert war ich. Am Mittwoch, den 31. Maerz habe ich dann endlich mein Packet von der Post abholen koennen, wodrum ich echt kaempfen musste. Und nochmal toent aus meinem Munde der mehr als sauere Satz: "ICH HASSE DICH, POST IN ECUADOR!"
Naja, der Hass in mir war dann aber schon nach wenigen Minutens des Packet-in-der-Hand-haltens wieder verschwunden, da ich gluecklicher Besitzerin einer 3 Kilogramm-Fressbox war. Nochmal einen herzlichen Dank an meine Mama an dieser Stelle. Ich bin zwar jetzt nochmal ein paar Pfund schwerer, aber was nimmt man nicht alles in Kauf fuer ein bisschen Genuss der Heimat. :) Ausserdem hatte ich nochmal mein ganz persoenliches Karneval, da sie mir auch die DVD der diesjaehrigen Karnevalssitzung geschickt hat. Ich habe mich so gefreut und die derzeit mit mir bleibende Bindy war etwas verwirrt, als ich meine Freundesausbrueche dann durch ein froehliches Tanzen im Wohnzimmer ausgedrueckt habe.
Am ersten April ging es nach 2 Tagen im heimischen Riobamba dann in das Tal von Quito "el valle de los chillos". Dort habe ich dann meine neue Familie vaeterlicherseits kennen gelernt. Ich kann euch sagen, dass ich noch nie in meinem Leben ein so cooles Volk kennen gelernt habe. Zumindest nicht auf einem Haufen. Meine Guete, hatte ich einen Spass. Mein Vater hat 4 Schwestern und einen Bruder, diese Geschwister h
Am naechsten Tag wurde mir schon gleich am Morgen meine Laune verdorben, naemlich von Ivanna, die mir berichtete, dass sie nicht in meinen deutschem Distrikt kommt, sondern in die Naehe von Stuttgart. :( Hat mich echt traurig gemacht, da wir so viel versucht hatten, um sie in meinen Sistrikt zu schleusen. Wie es jedoch ausschaut, wird die die ersten paar Tage ihres Deutschlandaufenthalts in meinem Haus verbringen. Hoffen wir's.
Daurauf folgte meine Rueckkehr nach Riobamba.
Ein Resumee zu den Ostertagen?
Ich habe die bemalten Eier vermisst und besondern mit dir, Franzi, durch den Garten zu rasen und eine riesige Challenge aus dem Suchen zu machen.
Naja, naechstes Jahr, gell?
Wie waren eure Feiertage?
Liebste Gruesse nach Deutschland,
Johanna
Freitag, 9. April 2010
Mini-update
Hallo meine Lieben...
Ostern in Quito hinter mich gebracht und jetzt sitze ich schon wieder in Cuenca.
Mehr ausser Haus als alles Andere.
Habe kein Internet in Riobamba, aber sobald ich wieder zu Hause bin und Internet habe, werde ich euch von allen Neuigkeiten berichten.
Ist bei euch alles gut?
Ich habe euch lieb und viele Gruesse aus einem verregneten Cuenca,
Johanna
Ostern in Quito hinter mich gebracht und jetzt sitze ich schon wieder in Cuenca.
Mehr ausser Haus als alles Andere.
Habe kein Internet in Riobamba, aber sobald ich wieder zu Hause bin und Internet habe, werde ich euch von allen Neuigkeiten berichten.
Ist bei euch alles gut?
Ich habe euch lieb und viele Gruesse aus einem verregneten Cuenca,
Johanna
Mittwoch, 31. März 2010
3. Quartalsbericht
Hier wieder einmal ein fuer Rotary geschriebener Quartalsebericht mit der Zusammenfassung der letzten 3 Monaten. :)
Wieder einmal sind 3 Monate in dem wunderschoenen Land Ecuador-Suedamerika vegangen und es wird Zeit fuer meinen 3. Quartalsbericht. So langsam wird die Zeit ganz schoen knapp und man sieht die Tage nur so schwinden. Im Januar habe ich nach 5 wunderbaren Monaten in meiner ersten Familie das Haus gewechselt und somit eine neue Familie, ein neues Haus, wie auch ein Stueck weit andere Kultur kennen gelernt. Ich kann nur noch mal betonen wie viel Glueck ich mit meinen Familien gehabt habe, denn auch die 2. Familie ist super nett, reist mit mir und laesst mich wie ein richtiges Familienmitglied fuehlen. Ich habe 2 Schwestern, welche jedoch ausser Haus leben, da die eine in Quito, der Hauptstadt, studiert und die andere gerade ihren Austausch in Deutschland
verbringt. Das macht jedoch nichts, da meine Eltern, sowie mein hier lebender Opa auch sehr nett sind und sich um mich kuemmern. Nach mittlerweile 7 Monaten ist schon gar nicht mehr so viel auf die Hilfe der Familie angwiesen, da man schon so einige andere Kontakte geschlossen hat. Ich verbringe viel Zeit mit den anderen Austauschschuelern meiner Schule. Auch sie sind fuer mich wie eine Familie, da man nach wie vor die gleichen Gefuehle, Interessen und Erlebnisse teilt. Wir reisen viel zusammen und man ist sich echt ans Herz gewachsen, was den Abschied bestimmt nicht einfach machen wird. Meine Spanischkenntnisse, wie ich beurteilen wuerde, sind um Einiges besser geworden. Nach Weihnachten habe ich den Spanischunterricht abgebrochen. Nach einiger Zeit hat man einfach die noetigen Grundkenntnisse, um dann selbststaendig darauf aufbauen zu koennen. Der taegliche Umgang mit spanisch-sprechenden Leuten laesst es einen fast von alleine lernen. Ich freue mich jeden Tag darueber, dass ich Spanisch beherrsche. Diese Erungenschaft ist wahrscheinlich das beste Souvenir des Austausches, welches man sich machen kann. Mein bestes Erlebnis der letzten 3 Monate war definitiv unser Rotary-Trip in den Dschungel Ecuadors. Unsere Gruppe von ca. 20 Leuten ist im Yanchana Lodge untergekommen, eine wunderschoene Anlage in mitten des Regenwaldes direkt neben dem Fluss Napo, der in den Amazonas muendet. Sattes Gruen, kreischende Affen, Grillenzirpen, wunderschoene Landschaften... All dies habe ich im Urwald angetroffen. Wir haben gelernt, wie man im Dschungel kocht, wie man Tiere erlegt und weitere Dinge die dort ueberlebenswichtig werden koennten. Sogar ein Besuch bei dem oertlichen Shamarn, welcher unsere Koerper gereinigt hat, wurde uns moeglich gemacht. Bisher kannte ich nur die Regionen der Kueste und den Anden, wo ich wohne. Dieser "paseo" hat es und moeglich gemacht auch die 3. von 4 Zonen kennen zu lernen. Ein Trip, den ich mein ganzes Leben nicht vergessen werde. Jetzt fehlen noch 2 Reisen. Im April geht es fuer uns nach Galapagos und im Juni durch die ganze anden Region, was mit allen Austauschschuelern stattfinden wird. Ich freue mich schon sehr darauf. Was noch sehr neu, aber auch beeindruckend war, ist Karneval. In Deutschland war ich schon immer einer der groessten Karnevalfans, von daher habe ich mich auch hier sehr darauf gefreut. Aber allein der Fakt, dass die Leute hier nicht mit Karamellen werfen, sondern mit Eiern und Gemuese, macht das Karnevalsfest schon ein bisschen anderes, aber nicht minder spannend. Auch waehrend diesen 3 Monaten haben die anderen 3 Austauschschuelerinnen und ich wieder an den sozialen Aktionen Rotaries teilgenommen. Es ging wieder in kleine, arme Schulen, wo wir Pastillen verteilt haben, die angesammelten Bakterien in den kleinen Bauchen der Kinder abtoeten sollten. Essensstaende an den Raendern der Strassen Ecuadors verlocken mit ihren Geruechen, sind aber alles andere als gesund, was diese Massnahmen noetig macht. Erschreckend... Alles im Allem bin ich in den bisherigen 7 Monaten so viel gewachsen, was meine Persoenlichkeit, meine Ziele und meine Vorstellungen von so einigen Sachen belangt. Sich fuer einen Austausch zu entscheiden ist die beste und preagenste Entscheidung, die man fuer sein Leben treffen kann. Es lauft weiss Gott nicht immer alles gut, aber gerade daran waechst man. Es macht mich stolz hier sein zu duerfen.
Auch an dieser Stelle wieder einen aufrichtigen Dank an Rotary.
Wieder einmal sind 3 Monate in dem wunderschoenen Land Ecuador-Suedamerika vegangen und es wird Zeit fuer meinen 3. Quartalsbericht. So langsam wird die Zeit ganz schoen knapp und man sieht die Tage nur so schwinden. Im Januar habe ich nach 5 wunderbaren Monaten in meiner ersten Familie das Haus gewechselt und somit eine neue Familie, ein neues Haus, wie auch ein Stueck weit andere Kultur kennen gelernt. Ich kann nur noch mal betonen wie viel Glueck ich mit meinen Familien gehabt habe, denn auch die 2. Familie ist super nett, reist mit mir und laesst mich wie ein richtiges Familienmitglied fuehlen. Ich habe 2 Schwestern, welche jedoch ausser Haus leben, da die eine in Quito, der Hauptstadt, studiert und die andere gerade ihren Austausch in Deutschland
verbringt. Das macht jedoch nichts, da meine Eltern, sowie mein hier lebender Opa auch sehr nett sind und sich um mich kuemmern. Nach mittlerweile 7 Monaten ist schon gar nicht mehr so viel auf die Hilfe der Familie angwiesen, da man schon so einige andere Kontakte geschlossen hat. Ich verbringe viel Zeit mit den anderen Austauschschuelern meiner Schule. Auch sie sind fuer mich wie eine Familie, da man nach wie vor die gleichen Gefuehle, Interessen und Erlebnisse teilt. Wir reisen viel zusammen und man ist sich echt ans Herz gewachsen, was den Abschied bestimmt nicht einfach machen wird. Meine Spanischkenntnisse, wie ich beurteilen wuerde, sind um Einiges besser geworden. Nach Weihnachten habe ich den Spanischunterricht abgebrochen. Nach einiger Zeit hat man einfach die noetigen Grundkenntnisse, um dann selbststaendig darauf aufbauen zu koennen. Der taegliche Umgang mit spanisch-sprechenden Leuten laesst es einen fast von alleine lernen. Ich freue mich jeden Tag darueber, dass ich Spanisch beherrsche. Diese Erungenschaft ist wahrscheinlich das beste Souvenir des Austausches, welches man sich machen kann. Mein bestes Erlebnis der letzten 3 Monate war definitiv unser Rotary-Trip in den Dschungel Ecuadors. Unsere Gruppe von ca. 20 Leuten ist im Yanchana Lodge untergekommen, eine wunderschoene Anlage in mitten des Regenwaldes direkt neben dem Fluss Napo, der in den Amazonas muendet. Sattes Gruen, kreischende Affen, Grillenzirpen, wunderschoene Landschaften... All dies habe ich im Urwald angetroffen. Wir haben gelernt, wie man im Dschungel kocht, wie man Tiere erlegt und weitere Dinge die dort ueberlebenswichtig werden koennten. Sogar ein Besuch bei dem oertlichen Shamarn, welcher unsere Koerper gereinigt hat, wurde uns moeglich gemacht. Bisher kannte ich nur die Regionen der Kueste und den Anden, wo ich wohne. Dieser "paseo" hat es und moeglich gemacht auch die 3. von 4 Zonen kennen zu lernen. Ein Trip, den ich mein ganzes Leben nicht vergessen werde. Jetzt fehlen noch 2 Reisen. Im April geht es fuer uns nach Galapagos und im Juni durch die ganze anden Region, was mit allen Austauschschuelern stattfinden wird. Ich freue mich schon sehr darauf. Was noch sehr neu, aber auch beeindruckend war, ist Karneval. In Deutschland war ich schon immer einer der groessten Karnevalfans, von daher habe ich mich auch hier sehr darauf gefreut. Aber allein der Fakt, dass die Leute hier nicht mit Karamellen werfen, sondern mit Eiern und Gemuese, macht das Karnevalsfest schon ein bisschen anderes, aber nicht minder spannend. Auch waehrend diesen 3 Monaten haben die anderen 3 Austauschschuelerinnen und ich wieder an den sozialen Aktionen Rotaries teilgenommen. Es ging wieder in kleine, arme Schulen, wo wir Pastillen verteilt haben, die angesammelten Bakterien in den kleinen Bauchen der Kinder abtoeten sollten. Essensstaende an den Raendern der Strassen Ecuadors verlocken mit ihren Geruechen, sind aber alles andere als gesund, was diese Massnahmen noetig macht. Erschreckend... Alles im Allem bin ich in den bisherigen 7 Monaten so viel gewachsen, was meine Persoenlichkeit, meine Ziele und meine Vorstellungen von so einigen Sachen belangt. Sich fuer einen Austausch zu entscheiden ist die beste und preagenste Entscheidung, die man fuer sein Leben treffen kann. Es lauft weiss Gott nicht immer alles gut, aber gerade daran waechst man. Es macht mich stolz hier sein zu duerfen.Auch an dieser Stelle wieder einen aufrichtigen Dank an Rotary.
Dienstag, 30. März 2010
Guayaquil, Crucita, Portoviejo, ♥MONTAÑITA♥, Salinas
Hallo liebe Leute.
Wie gehts euch?
Alles schuessig im fruehlingshaften Deutschland?
Wie schoen, dass die Teperaturen endlich gestiegen sind.
Da koennen die Fruehlingsgefuehle doch getrost aufgekommen, richtig?
Bei mir sind die Teperaturen auch gestiegen, was allerdings nicht an einer wechselnen Jahreszeit lag, sondern daran, dass ich mich mit Bindy, Sabrina und Alex auf an die Kueste gefahren bin.
Eine Woche voller Abenteuer und meine ganz persoenliche Kuestentour!
Alles in Allem - einfach genial!
Am Dienstag ging es los nach Guayaquil, wo wie nach 5 Stunden Busfahrt endlich im
Haus von Matthew, einem Freund aus Californien, angekommen sind. Er war nicht da, was ganz gut gepasst hat, da wie zu 4. in einem Zimmer von (uebertrieben) geschaetzten 4km geschlafen haben. Das war aber noch nicht an der Reihe, da uns die Freundin von Matthews Bruder in die Stadt begleitet und uns alle guten Orte zum Shoppen gezeigt hat. Das stand fuer mich jedoch an 2. Stelle, weil ich so abgelenkt vom wunderschoenen Guayaquil war. Vom Klima bis zu den Gebauden. Guayaquil ist einfach das komplette Gegenteil von Riobamba - ZIVILISATION!!!!!!!!
Die Gebaude sind wunderschoen und haben einen grossen Eindruck bei mir hinterlassen. Eigentlich koennte man Guyaquil mit Quito vergleichen, aber aus irgendeinem Grund gefaellt mir Guyaquil besser, auch wenn ich nicht weiss warum. Haben dann unsere Shoppingtour fortgesetzt, die
dieses mal nicht frustrierend fuer mich geendet hat. :) Abends hat uns Matthews Mutter dann in die Altstadt Guyaquils gefuehrt, wo wir die "loma" (den Berg) mit 400 Stufen hochgestiegen sind. Jede Stufe hat seine eigene Nummer, von daher definiert man die Lokale an den Seiten der Treppe nicht durch Hausnummer sondern durch die nahe gelegene Stufennummer. Fand ich super cool und dazu war es noch schick anzusehen. Oben angekommen hatte man einen unbeschreiblichen Ueberblick ueber Guayaquil! Im Gegensatz zu Quito ist Guayaquil jedoch Flachland und man bekommt einen ganz anderen Blick geboten, als vom Teleferico in Quito. :) Wunderschoen. Dann ging es auch schon ins Bett zum Ausruhen fuer den naechsten Tag.
Am Mittwoch haben wir uns gegen 6 am Morgen auf zum Terminal terrestre gemacht um von dort aus nach Portoviejo zu fahren. In Portoviejo angekommen sind wir direkt in den Bus nach Crucita, einem kleinen nahgelegenden Ort, gestiegen um dort -haltet euch fest- "PARAGLIDING" zu machen. Da wir ja schon einige Male in Crucita waren, wussten wir sofort wo wir hinmussten und somit konnte es auch schon sofort losgehen. Wir sind mit dem paragliding-Mann ins Auto gestiegen, wo er uns dann auf einen Berg gefahren hat.
Hier eine Erklaerung von wikipedia fuer alle nicht wissen, was Paragliding ist:
Gleitsegeln, Gleitsegelfliegen oder Paragleiten ist eine Luftsportart mit freifliege
nden (d. h. ohne Verbindungsleine zum Boden), steuerbaren, aussteifungslosen Gleitsegeln ohne nähere Festlegung der Schirmart. Diese können nach deren Hauptverwendungszweck in Fallschirme (Flächenfallschirme!) und Gleitschirme unterteilt werden. Der Pilot sitzt beim Gleitsegeln in einem mit dem Gleitsegel verbundenen Gurtzeug. Gestartet wird mit offen ausgelegtem Schirm in der Regel durch Fußstart vom Berg.
Die Aufregung stieg als ich dann Bindy gesehen habe, die als Erste geflogen ist. Danach schlugen dann fuer mich die 10 Minuten der Wahrheit. Ich wurde vor den paragliding-Mann mit einem Gurt
geschnallt, der relativ sicher aussah. Wollte mich darauf aber nicht weiter konzentrieren, denn ansonsten waere mein Puls wahrscheinlich aus meiner Kehle geschlagen. Oh, an dieser Stelle moechte ich noch darauf hinweisen, dann der Mann, dick un haesslich, direkt hintermich geschballt war, was die Situation nicht gerade angenehmer gemacht hat. Dann wurde der Fallschirme durch ein bisschen Rennen angetrieben, was nicht wirklich gut funktioniert hat, da ich schon halb in der Luft hing und den Boden nur ab uns zu anticken konnte. Und dann, der magic moment. Mit einem Augenblick war alle Anspannung + dicker Mann hinter mir vergessen vergessen. Fliegend mit den Voegeln ueber dem herrlich blauene pazifischen Ozean... Ein Moment fuer die Goetter. Ich konnte einfach nur noch Schreien vor lauter Gluck. Fliegen... Der absolute Wahnsinn... Dieses Gefuehl ist einfach unbeschreiblich, so lange man es nicht selbst gemacht hat. Ich habe meine Videokamera mit nach oben genommen, aber auch diese Videos koennen nicht so wiederspiegeln, wie es wirklich war. Ay... ♥♥♥♥♥♥♥♥♥ Als wir dann alle fertig waren, ich wieder ein bisschen von meinem Gluecksgefuehl-Trip runter war, ging es dann in ein nettes Restaurant, wo wir uns wieder mal Ceviche gegoennt haben, was ich von Mal zu Mal mehr liebe. :) Von da aus sind wir dann nach Portoviejo zurueck gekehrt, wo ich mich dann mit einem Freund in der Mall getroffen habe. Anschliessend wurde ich dann von ihm zum terminal gebracht, wo wir dann auch direkt schon wieder in den Bus nach Guyaquil gestiegen sind. Um 24Uhr dort angekommen, wurde sofort geschlafen.
Am Donnerstag find dann die allerbeste Zeit der ganzen Woche an. Wahrscheinlich meines ganzen Austausches... Es ging nach Montañita. Der bekanntesten und besten Partystadt Ecuadors. Beruehmt fuer Sex, drugs und Rock 'n' Roll, wenn man so will. Wenn du ein
en Erwachsenen nach dieser Stadt fragst, wird er dir 2 Woerter an den Kopf werfen, die lauten: "NEIN" und "GEFAEHRLICH". Naja, dazu spaeter. Nach ca. 3 Stunden Busfahert von Guayaquil nach Montañita wurden wir von Matthew und Heidi abgeholt, die uns dann direkt zu deren Hotel gefuehrt haben, in dem wir darauf hin dann auch sofort eingecheckt haben. Mein erster Eindruck von dieser kleinen aber (sehr) feinen Stadt war einfach grossartig. Die Hauptstrasse stellt man sich ca. so vor: Aus allen Lokalen ertoent Laute Reggaeton-Musik, Mariuhana-Geruch, in den Strassen fast nur Auslaender (weisse Leute), Dreadlocks, Havaianas, Armbandstaende und eine Atmospaehre, die uns alle fast umgehauen hat. Bienvenidos a Montañita. Unser Hotel lag in der Hauptstrasse mit dem herrlichen Namen "Tzunami", was mich dann doch kurz schlucken lassen hat, bei dem naechtlichen Preis von 6 Dollar aber sofort wieder vergessen war. Ein gemuetliches Zimmer mit 4 Betten und einem Balkon mit Aussicht auf's Meer. Was will man mehr? Alles eingerichtet, bin ich dann auf eine Ueberraschung gestossen und zwar ca. 20 weitere Austauschschuler. ALLES PERFEKT! Haben uns in die Haengematten geschmissen, gelabert, ein bisschen geschlafen und dann ging es auch schon los in die erste unvergessliche Montañita-Nacht. :)
Am Freitagmorgen wurde ausgeschlafen, bis wir uns dann im Schlafanzug in ein anderes Hotel zum Fruehstucken augemacht haben. Danach wurde der Strand erkundet und die hotten Surfer noch dazu. Man, man, die koennen sich echt sehen lassen. Spaeter sind wir zu den nicht weit entfernten Klippen gelaufen, die sich in der Daemmerung mit Wasser fuellen, welches dann durch den Aufprall in die Luft schiesst. Unglaublich mit anzusehen. Videos auch davon vorhanden. :) Dann ging es auf in die 2. Nacht! Wieder tanzen in Diskotheken wie "Hola Ola" oder "Caña grill". Unglaublich. Von diesen Diskotheken bin ich jedoch nicht ins Zimmer zurueck gekehrt, da wir am Strand geblieben sind, bis zur Morgendaemmerung mit Lagerfeuer und allem drum und dran.
Am Samstag sind die anderen ausgeschlafenenen Riobambeñas und ich dann na
ch Salinas gefahren. Dort angekommen haben wir uns die schoenen Straende angeguckt und die Banana Boot gefahren, was seeeehr viel Spass gmacht hat. Waren ein bisschen baden und ich habe Freudschaft mit einem Schiffchenverkaufer geschlossen, der komischer Weise ein bisschen Deutsch konnte. Danach sind wir wieder nach Montañita zurueck gekehrt und auf ging's in die 3., aber leider letzte unvergessliche Nacht... Tanzen hasta abajo... ya eso ya extraño. No se pueden imaginar como bailan los chicos de la costaaa!!!! Hermosos!!! Jajajajja...
Am Sonntag haben wir dann ausgeschlafen und sind dann mit den anderen direkt na
ch Guayaquil zurueck gekehrt. Meine Guete ihr koennt euch gar nicht vorstellen, was ich fuer eine Wehmut in meinem Herzen hatte. Haette am liebsten geweint, weil ich nicht wollte. ;) Von Guayaquil aus wollten wir uns eigentlich direkt auf nach Riobamba machen, was wir dann aber nach bereits gekauften Tickets, dann verboten bekamen. -.- Naja, eine Nacht mehr in Guayaquil in Matthews Haus.
Und nun am Montag sitze ich wieder im kalten Riobamba und vermisse laute Reggaeton-Musik, Mariuhana-Geruch, in der Strasse laufende Auslaender, Dreadlocks, Havaianas, Armbandstaende und die wunderbare Atmosphaere. Adios Montañita.
Johanna
P.S. Hier ist das obengenannte "spaeter": Montañita ist nur dann gefaherlich, wenn man sich dazu entscheidet es fuer sich gefaehrlich zu gestalten, was sturzbetrunken und hyperbekifft sein mit sich bringt. Fuer mich war es nicht gefaehrlich. :P
Wie gehts euch?
Alles schuessig im fruehlingshaften Deutschland?
Wie schoen, dass die Teperaturen endlich gestiegen sind.
Da koennen die Fruehlingsgefuehle doch getrost aufgekommen, richtig?
Bei mir sind die Teperaturen auch gestiegen, was allerdings nicht an einer wechselnen Jahreszeit lag, sondern daran, dass ich mich mit Bindy, Sabrina und Alex auf an die Kueste gefahren bin.
Eine Woche voller Abenteuer und meine ganz persoenliche Kuestentour!
Alles in Allem - einfach genial!
Am Dienstag ging es los nach Guayaquil, wo wie nach 5 Stunden Busfahrt endlich im
Die Gebaude sind wunderschoen und haben einen grossen Eindruck bei mir hinterlassen. Eigentlich koennte man Guyaquil mit Quito vergleichen, aber aus irgendeinem Grund gefaellt mir Guyaquil besser, auch wenn ich nicht weiss warum. Haben dann unsere Shoppingtour fortgesetzt, die
Am Mittwoch haben wir uns gegen 6 am Morgen auf zum Terminal terrestre gemacht um von dort aus nach Portoviejo zu fahren. In Portoviejo angekommen sind wir direkt in den Bus nach Crucita, einem kleinen nahgelegenden Ort, gestiegen um dort -haltet euch fest- "PARAGLIDING" zu machen. Da wir ja schon einige Male in Crucita waren, wussten wir sofort wo wir hinmussten und somit konnte es auch schon sofort losgehen. Wir sind mit dem paragliding-Mann ins Auto gestiegen, wo er uns dann auf einen Berg gefahren hat.
Hier eine Erklaerung von wikipedia fuer alle nicht wissen, was Paragliding ist:
Gleitsegeln, Gleitsegelfliegen oder Paragleiten ist eine Luftsportart mit freifliege
Die Aufregung stieg als ich dann Bindy gesehen habe, die als Erste geflogen ist. Danach schlugen dann fuer mich die 10 Minuten der Wahrheit. Ich wurde vor den paragliding-Mann mit einem Gurt
Am Donnerstag find dann die allerbeste Zeit der ganzen Woche an. Wahrscheinlich meines ganzen Austausches... Es ging nach Montañita. Der bekanntesten und besten Partystadt Ecuadors. Beruehmt fuer Sex, drugs und Rock 'n' Roll, wenn man so will. Wenn du ein
Am Freitagmorgen wurde ausgeschlafen, bis wir uns dann im Schlafanzug in ein anderes Hotel zum Fruehstucken augemacht haben. Danach wurde der Strand erkundet und die hotten Surfer noch dazu. Man, man, die koennen sich echt sehen lassen. Spaeter sind wir zu den nicht weit entfernten Klippen gelaufen, die sich in der Daemmerung mit Wasser fuellen, welches dann durch den Aufprall in die Luft schiesst. Unglaublich mit anzusehen. Videos auch davon vorhanden. :) Dann ging es auf in die 2. Nacht! Wieder tanzen in Diskotheken wie "Hola Ola" oder "Caña grill". Unglaublich. Von diesen Diskotheken bin ich jedoch nicht ins Zimmer zurueck gekehrt, da wir am Strand geblieben sind, bis zur Morgendaemmerung mit Lagerfeuer und allem drum und dran.
Am Samstag sind die anderen ausgeschlafenenen Riobambeñas und ich dann na
Am Sonntag haben wir dann ausgeschlafen und sind dann mit den anderen direkt na
Und nun am Montag sitze ich wieder im kalten Riobamba und vermisse laute Reggaeton-Musik, Mariuhana-Geruch, in der Strasse laufende Auslaender, Dreadlocks, Havaianas, Armbandstaende und die wunderbare Atmosphaere. Adios Montañita.
Johanna
P.S. Hier ist das obengenannte "spaeter": Montañita ist nur dann gefaherlich, wenn man sich dazu entscheidet es fuer sich gefaehrlich zu gestalten, was sturzbetrunken und hyperbekifft sein mit sich bringt. Fuer mich war es nicht gefaehrlich. :P
Montag, 22. März 2010
Ya 7 meses!
Hallo meine Lieben.
Johanna macht sich wieder auf die grosse Reise von daher ist ein kleiner Blogeintrag doch von Noeten.
Habe mal wieder meinen kleinen Terminkalender herangezogen, um euch auch keines der spannendes Details meines Lebens zu entledigen. ;)
Habe jetzt schon seit Ewigkeiten kein Deutsch mehr gesprochen, was mir das schreiben ein bisschen schwer macht. Ist echt unglaublich, wie schnell das alles geht. Heute vor genau 7 Monaten bin ich hier in das kleine ueberschauliche Riobamba gekommen, nichts-Spanisch-ahnend und jetzt sitze ich hier meinen Venus-Ecuador-Schuhen, eine neue Sprache beherrschend und alles fuehlt sich so an, als waere es schon immer so gewesen. Mittlerweile habe ich sogar manchmal Traume, in denen die Leute Spanisch sprechen oder denke fluechtig auf Spanisch. Texte spanischer Lieder, die man aus Deutschland kannte, wie zum Beispiel "Manos al aire" von Nelly Furtado sind jetzt nicht mehr nur irgendwelche gemurmelten Laute, sondern korrekt ausgesprochene Woerter, die sogar SINN ergeben. :) Das alles ist so unglaublich, aber nach 7 Monaten moeglich.
Ich kann mich doch noch so genau an meine Vorbereitungszeit erinnern und jetzt haben die neuen Outbounds schon ihr erstes Rotex-WE hinter sich. Alles kommt mir einerseits so lang her vor, andererseits auch wie gestern. Genauso erlebe ich in diesem Moment die heisse Phase Ivannas mit, fuer ihr Jahr in Deutschland. Immer wenn sie davon redet, irgendwelche Neuigkeiten hat, bin ich so aufgeregt, wie ich es damals fuer meinen Austausch war. Da kommt dann immer der Wunsch auf, auch ins Ausland zu gehen, bis mir dann auffaellt dass ich ja schon hier bin. Das meine ich. Man hat sich schon so sehr an alles gewoehnt, dass man es schon gar nicht mehr als etwas Besonderes empfindet an einem ecuatorianischen Tisch zu sitzen, sein typische ecuatorianisches Essen zu essen und sich mit den Eltern auf Spanisch zu unterhalten.
Es ist etwas Besonders.
Nach einem langen Gespraech ueber Erdbeben, Explosionen, Vulkanausbruechen und anderen Dingen mit grossen Augen gefragt zu werden, ob man sowas denn ehrlich noch nie mitgemacht habe ist eine andere Sache, die mich dann doch nochmal in mein Ecuador-Leben zurueckholt.
Ich finde, dass dieses Zitat passt.
Nagut, dass mit der traurigen Musik verstehe ich nicht so ganz, da mir die noch nicht wirklich untergekommen ist, aber ansonsten ist es das, was die Ecuatorianer beschreibt. Was ein seltsames und einmaliges Volk.
Naja, gut mit der Philosophiererei und zu den Tatsachen.
Krank, sehr krank, war ich den letzten Tagen.
"Man, hab ich vielleicht Bakterien von den Toten uebernommen...? Mhm... Vielleicht habe ich ja Malaria aus dem Jungel eingeschleppt... Vielleicht ist es ja auch einfach nur eine Grippe."
Willkommen zu meinen Gedanken, die sich quasi automatisch in meinen Kopf einschlichen, nachdem ich die letzten Tage hustend verbrachte.
Man sollte nach diesen zahlreichen Erlebnissen ja mit allen Dingen rechnen koennen, richtig?
Ein Gang zum Arzt bestaetigte dann aber, dass es Letzteres war, was mich seeehr beruhigt hat. (Naja, ein bisschen Uebertreibung muss sein.)Darauf folgte dann ein Tag schulfrei und so einige Tage mehr, welche ich Tabletten-nehmend im Haus verbringen musste. Irgendwie nicht wirklich cool. Wozu jedoch gibt es im Haus Tinajero Baldus eine geschaetzte Million Filme? :)
Jetzt aber alles wieder gut, wo ich auch schon zum bereits genannten Thema "Johanna macht sich wieder auf die grosse Reise" komme.
Es geht morgen nach Guayaquil mit den anderen Austauschschuelerinnen Riobambas. :) "Gujakyl", wie meine Mama so schoen zu sagen pflegte (:D) ist die groesste Stadt Ecuadors, liegt in der Provinz Guayas, soll unglaublich schoen, heiss und feucht sein. Ich bin gespannt.
Naja, hasta la proxima.
Nos vemos, mis amores!
Habe euch lieb und gern und alles und vermisse euch noch dazu.
Bis bald,
Johanna
P.S. Fuer alle die diese wunderbare Herausfindung meinerseits noch nicht gesehen haben: Ihr koennt ab jetzt durch einen einfachen Klick (oder 3) bei "Dieser Post ist:" meine Posts mit "lustig", "interessant" und "cool" bewerten. Ist das nicht lustig, interessant und cool?
Johanna macht sich wieder auf die grosse Reise von daher ist ein kleiner Blogeintrag doch von Noeten.
Habe mal wieder meinen kleinen Terminkalender herangezogen, um euch auch keines der spannendes Details meines Lebens zu entledigen. ;)
Habe jetzt schon seit Ewigkeiten kein Deutsch mehr gesprochen, was mir das schreiben ein bisschen schwer macht. Ist echt unglaublich, wie schnell das alles geht. Heute vor genau 7 Monaten bin ich hier in das kleine ueberschauliche Riobamba gekommen, nichts-Spanisch-ahnend und jetzt sitze ich hier meinen Venus-Ecuador-Schuhen, eine neue Sprache beherrschend und alles fuehlt sich so an, als waere es schon immer so gewesen. Mittlerweile habe ich sogar manchmal Traume, in denen die Leute Spanisch sprechen oder denke fluechtig auf Spanisch. Texte spanischer Lieder, die man aus Deutschland kannte, wie zum Beispiel "Manos al aire" von Nelly Furtado sind jetzt nicht mehr nur irgendwelche gemurmelten Laute, sondern korrekt ausgesprochene Woerter, die sogar SINN ergeben. :) Das alles ist so unglaublich, aber nach 7 Monaten moeglich.
Ich kann mich doch noch so genau an meine Vorbereitungszeit erinnern und jetzt haben die neuen Outbounds schon ihr erstes Rotex-WE hinter sich. Alles kommt mir einerseits so lang her vor, andererseits auch wie gestern. Genauso erlebe ich in diesem Moment die heisse Phase Ivannas mit, fuer ihr Jahr in Deutschland. Immer wenn sie davon redet, irgendwelche Neuigkeiten hat, bin ich so aufgeregt, wie ich es damals fuer meinen Austausch war. Da kommt dann immer der Wunsch auf, auch ins Ausland zu gehen, bis mir dann auffaellt dass ich ja schon hier bin. Das meine ich. Man hat sich schon so sehr an alles gewoehnt, dass man es schon gar nicht mehr als etwas Besonderes empfindet an einem ecuatorianischen Tisch zu sitzen, sein typische ecuatorianisches Essen zu essen und sich mit den Eltern auf Spanisch zu unterhalten.
Es ist etwas Besonders.
Nach einem langen Gespraech ueber Erdbeben, Explosionen, Vulkanausbruechen und anderen Dingen mit grossen Augen gefragt zu werden, ob man sowas denn ehrlich noch nie mitgemacht habe ist eine andere Sache, die mich dann doch nochmal in mein Ecuador-Leben zurueckholt.
"Die Ecuadorianer sind seltsame und einmalige Wesen:
sie schlafen ganz ruhig unter knisternden Vulkanen,
sie leben arm inmitten von unermesslichen Reichtuemern
und sie freuen sich ueber traurige Musik."
-Alexander von Humboldt
Ich finde, dass dieses Zitat passt.
Nagut, dass mit der traurigen Musik verstehe ich nicht so ganz, da mir die noch nicht wirklich untergekommen ist, aber ansonsten ist es das, was die Ecuatorianer beschreibt. Was ein seltsames und einmaliges Volk.
Naja, gut mit der Philosophiererei und zu den Tatsachen.
Krank, sehr krank, war ich den letzten Tagen.
"Man, hab ich vielleicht Bakterien von den Toten uebernommen...? Mhm... Vielleicht habe ich ja Malaria aus dem Jungel eingeschleppt... Vielleicht ist es ja auch einfach nur eine Grippe."
Willkommen zu meinen Gedanken, die sich quasi automatisch in meinen Kopf einschlichen, nachdem ich die letzten Tage hustend verbrachte.
Man sollte nach diesen zahlreichen Erlebnissen ja mit allen Dingen rechnen koennen, richtig?
Ein Gang zum Arzt bestaetigte dann aber, dass es Letzteres war, was mich seeehr beruhigt hat. (Naja, ein bisschen Uebertreibung muss sein.)Darauf folgte dann ein Tag schulfrei und so einige Tage mehr, welche ich Tabletten-nehmend im Haus verbringen musste. Irgendwie nicht wirklich cool. Wozu jedoch gibt es im Haus Tinajero Baldus eine geschaetzte Million Filme? :)
Jetzt aber alles wieder gut, wo ich auch schon zum bereits genannten Thema "Johanna macht sich wieder auf die grosse Reise" komme.
Es geht morgen nach Guayaquil mit den anderen Austauschschuelerinnen Riobambas. :) "Gujakyl", wie meine Mama so schoen zu sagen pflegte (:D) ist die groesste Stadt Ecuadors, liegt in der Provinz Guayas, soll unglaublich schoen, heiss und feucht sein. Ich bin gespannt.
Naja, hasta la proxima.
Nos vemos, mis amores!
Habe euch lieb und gern und alles und vermisse euch noch dazu.
Bis bald,
Johanna
P.S. Fuer alle die diese wunderbare Herausfindung meinerseits noch nicht gesehen haben: Ihr koennt ab jetzt durch einen einfachen Klick (oder 3) bei "Dieser Post ist:" meine Posts mit "lustig", "interessant" und "cool" bewerten. Ist das nicht lustig, interessant und cool?
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